Der Analytiker und seine Projekte
Es ist eine Sache, etwas zu WISSEN,
jedoch eine ganz andere, es zu VERSTEHEN.

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 Bewußtsein versus Geist/Physik 

—» Das Bewußtsein «—
Vorwort

Das Bewußtsein und seine imaterielle Substanz

Es wäre an sich einfach gewesen, im Verlaufe meines zwanzigjährigen autodidaktem Studiums das Verständnis für die Funktionalität des Bewußtseins in Verbindung mit meinen Entwicklungen dann auch in klar verständliche Worte zu fassen. Ich mußte jedoch feststellen, daß diverse Varianten von Vorstellungen über die gleiche Begrifflichkeit ausgedrückt und beschrieben werden, sodaß hierin regelrecht die Sprache vergewaltigt wird, um den veröffentlichten Verhältnismäßigkeiten einen derartigen Maßstab beimessen zu können, sie derart verbreiten zu können. Und so bedingt dies mir zwangsläufig, auf dieses Mißverhältnis im Detail einzugehen. Ich habe über die vielfältigen Dialoge, welche ich geführt habe feststellen müssen, daß das Problem des Vermittelns meines Verständnisses für die Sache maßgeblich aufgrund dieses Mißverhältnisses besteht. Hierzu einmal vorweg die maßgeblichen Differenzierungen:

Z.B. gibt es bei Wikipedia zwar einen Link zu http://de.wikipedia.org/wiki/Unterbewusstsein,
jedoch führt dieser zu http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Unbewusste.

Die Erklärung auf dieser Seite lautet:

"Das Unbewusste ist in der Psychologie jener Bereich der menschlichen Psyche, der dem Bewusstsein nicht direkt zugänglich ist. Alltagssprachlich wird es oft als Unterbewusstsein bezeichnet."

In diesem Bezug wird davon ausgegangen,
daß Unbewußtes tief im Bewußtsein vergraben ist
und es sich somit als Unterbewußtsein darlegt.

Zur allgemeinen Sachlage mentaler Beschaffenheiten findet man folgende Wiedergabe des Sachstandes:

"Die Idee von einem Selbst als einem unveränderlichen Wesenskern entspringt der christlichen Vorstellung einer immateriellen Seele. Eine solche Vorstellung ist für die meisten heutigen Philosophen aufgrund ihrer materialistischen Grundüberzeugung nicht akzeptabel. Doch auch die Idee eines konstanten materiellen Wesenskerns – etwa realisiert in einem unveränderlichen Hirnareal – scheint aufgrund der empirischen Ergebnisse von Entwicklungspsychologie, Entwicklungsbiologie und Neurowissenschaft unplausibel."

Hierin wird deutlich, worin sich die Geister scheiden.

Nicht ohne Grund schreibe ich imateriell mit einem 'm', denn seitens der Wissenschaft und auch der Philosophie gibt es 'auf popularistischer Ebene' eben einzig den materiellen Körper und die physiologischen Vorgänge und wenn etwas dort integriert werden soll, dann muß es 'im' Materiellen anzusiedeln sein und das ist nun einmal im Bezug auf die substanzielle Beschaffenheit des Bewußtseins unmöglich. Aus dem Grund sind die dortigen Erklärungen auch derart verworren, denn schon über die begrifflichen Ausführungen wird deutlich, wie sich Sachverhältnisse überschneiden und darüber Widersprüchlichkeiten sich zu manifestieren suchen.

Ich mußte feststellen, daß man sich nach wie vor, nicht nur begrifflich sondern auch sachlich, auf die Psyche im Sinne seiner Spezifikation von Seelenleben bezieht (Kombinat aus Physiologie, Geist und Bewußtsein). Es gilt zu bedenken, daß dieser Inhalt sich noch immer auf die Inhaltlichkeit bezieht, bevor man die menschliche Physiologie erforscht und als solches auch für klare Verhältnisse darüber gesorgt hat. Ich selbst distanziere mich von dieser Anwendung, weil es ganz einfach unpassend ist, insofern wie bei mir eine detaillierte Spezifikation der einzelnen substanziellen Inhaltlichkeiten präsent ist, welche etwas anderes ausdrücken und sich darüber der Anwendung von Psyche entgegen stellen.

Somit gibt es für unseren zentraleuropäischen Raum drei Maßgaben

Die substanzielle Beschaffenheit von Über- und Unterbewußtsein

Der andere Part ist, wie über obige Aussage indirekt deutlich wird, daß man nicht nur nicht zwischen Unter- und Unbewußtsein, sowie das Unterbewußte derart unterscheidet, sondern auch nicht zwischen Bewußtsein und bewußt sein (beides drückt dort das bewußte Sein aus). Das bringt klar zum Ausdruck, daß man dort, wo dies derart Anwendung findet, nur oberflächlich irgend etwas wahrnimmt, aber nicht in der Lage ist, die klaren substanziellen Verhältnismäßigkeiten zu spezifizieren. Die personelle Wahrnehmung ist dort das eigentliche Händikap.

Des weiteren muß ich feststellen, daß Psychologie/Psychiatrie das Bewußtsein nicht als eigenständige Substanz händeln, innerhalb dessen ein bewußtes Sein stattfindet, sondern das bewußte Sein wird als ein Bestandteil der Gehirnaktivitäten erachtet, worin das Bewußtsein die Bandbreite der Inhaltlichkeit des bewußten Seins repräsentiert. Meines Erachtens handelt es sich beim Bewußtsein um eine imaterielle eigenständige Substanz und ist in den wissenschaftlichen Bereichen nicht integrierbar, weil es dort keine imaterielle Substanz gibt. Wissenschaftlich anerkannt werden kann nur, was technisch meßbar ist, nämlich die Gehirnaktivitäten (Physiologie), aber nicht das bewußte Sein. Somit ist darin das Bewußtsein nur indirekt meßbar, nämlich über die Auswirkungen auf die Gehirnaktivitäten.

Aus dem Grund besteht aber auch ein derartiges Mißverhältnis, bis hin zum völligen Unverständnis, für diese Gegebenheit. Somit gilt es mir, an erster Stelle zu vermitteln, daß es sich beim Bewußtsein um eine eigenständige Substanz handelt, welche koordiniert mit unserer körperlichen und physiologischen Gegebenheit unser Sein repräsentiert. Maßgeblich ist hierbei, daß die Begrifflichkeiten, sowie beschreibende Inhaltlichkeiten als solches gegeben sind, jedoch die Zuordnungen und konstruktiven Inhaltlichkeiten in ihrem Relationsverhältnis einer Differenzierung bedürfen. Maßgeblich ist aber auch, daß dieses synonyme Verhältnisdasein dadurch präsent ist, da sich unser Sein einzig über den Schnittpunkt aller Inhaltlichkeiten, das bewußte Sein vermittelt, worüber es gleichzeitig aber auch differenziert werden kann, da dieser Schnittpunkt nur anteilsmäßig Ausgangspunkt ist, sodaß die jeweilige Herkunft aufweist, wo was herkommt und somit sich entsprechend zuordnen läßt und die jeweilige Inhaltlichkeit und Differenzierung darüber hervortritt. Das 'ich selbst sein' unterliegt maßgeblich diesem manipulativen und unumgänglichen Einfluß, sodaß man nicht umhin kommt, sich der Sachverhältnisse dessen klar bewußt zu sein, insofern man bestrebt ist, das Ich selbst sein zu verwirklichen. Erst wenn man sich bewußt ist, daß man mit zwei Bewußtseinen lebt, deren differenzierte koordinierte Funktionalität versteht, kann man erreichen, im Einklang von Über- und Unterbewußtsein sich selbst zu erkennen und ein Ich selbst sein verwirklichen.

Meine Wahrnehmung über die Gegebenheiten
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Jörg Lenau
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