Der Analytiker und seine Projekte
Es ist eine Sache, etwas zu WISSEN,
jedoch eine ganz andere, es zu VERSTEHEN.

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 Bewußtsein versus Geist/Physik 

—» Der astrologische Charakter «—

» Beschreibung der Sachlage «
» Erläuterung der Sichtweise «
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Beschreibung der Sachlage

Die astrologische Characteranalyse gehört zu meinem ersten Projekt überhaupt, mit welchem ich mit 26 Jahren spezifisch begann, die Schablonen mit denen wir leben, zu ergründen und zu hinterfragen. Mir persönlich waren schon lange die Widersprüche allgemeingültiger Herkunft ein Dorn im Auge, wenn sie in mir ein instinktives Unwohlsein hervorriefen. Aus diesem Resultat heraus begann ich dann auch, mir eigene Schablonen zu entwickeln, um derartige Umgangsweisen mit dem Sein der Prüfung zu unterziehen. Vor allem aber wurde mir darüber klar, wie Derartiges überhaupt funktioniert und wie dies zustande kommt, sowie Sinn und Zweck. Das Maßgebliche war aber der Einstieg in das Verständnis, warum eine derartige schablonenartige Anwendung stattfindet, was mich dann dazu hin leitete, dies in einer systematischen Ordnung zu fassen, was ich umfangreich in der Prinzipienformel darstelle.

Ausgangspunkt war mir der Sachverhalt, daß mich andere in keiner Weise wahrgenommen hatten, wie ich bin und welche Bedürfnisse ich habe. Dieses Verhältnis bestand zwar einerseits, weil ich gutmütig/naiv aufgewachsen bin und 'den Erfordernissen zu entsprechen' als Herausforderung sah und bewältigte, jedoch zeigte mir vor allem das Händling nach astrologischen Maßstäben, daß da andere Inhalte maßgeblichen Einfuß hatten, denen ich mich auch fortan widmete. Gehändelt wurde ich von anderen nämlich entsprechend dem des Fisches. Das wurde mir klar, als ich immer wieder erlebte, daß man Horoskope aus den Medien zitierte, bezüglich charakterlicher Gegebenheiten, mich nach dem Geburtstag fragte und daraufhin mir Beschreibungen gaben, welche ich so gar nicht nachvollziehen konnte, denn sie entsprachen nicht meiner Selbstkenntnis. Um dies spezifisch zu hinterfragen, hatte ich mir ein Buch über den astrologischen Charakter besorgt und dies von Anfang bis Ende durchgelesen. Als ich dann beim letzten Sternzeichen des Wassermanns angelangte, begann ich sofort an zu lachen. DAS bin ich - und DAS - und DAS auch - und so fort. HIER hatte ich die Antwort: ich bin kein Fisch, sondern ein Wassermann, war mir sofort klar und eindeutig.

Mit dem Projekt bezüglich der astrologische Characteranalyse war ich 3 Jahre beschäftigt, um überhaupt einen gewissen Lichtblick in das Mißverhältnis des Sachverhaltes zu erlangen. Das notwendigen Mittel zur Klärung war für mich zu diesem Zeitpunkt in keiner Weise faßbar, jedoch kann ich es heute klar benennen: es ist notwendig, ein entsprechendes Bewußtsein für die Situation und Inhaltlichkeit zu erlangen, so wie man Pilze und Mineralien im Wald erst entdeckt, wenn man sich bewußt damit beschäftigt. Wir umgeben uns unbedacht mit automatisierten Prozessen, worüber sich uns verdeckt, daß wir etwas praktizieren, was so wie angegeben, gar nicht derart funktioniert.

Meine Feststellung zu jener Zeit war, daß ich am 8. März geboren bin, jedoch nicht den allgemein daraus deklarierten Charakter der Fische, sondern den des Wassermanns als Veranlagung in mir trage. Somit trat mir die Sachlage in den Vordergrund, daß die Maßgabe, daß der Charakter zum Zeitpunkt der Geburt entsteht falsch ist. Was ist jedoch der Zeitpunkt, welcher die Berechnung möglich macht? Dazu habe ich mich mit der Charakterbeschreibung der einzelnen Sternzeichen befaßt und schablonenmäßig auf Personen in meinem Umfeld angewandt. Daraufhin hatte ich begonnen, mich damit auseinander zu setzen, was es denn damit auf sich hat, daß es sich DERART verhält und habe dann bei anderen feststellen müssen, daß teilweise der zur Berechnung herangezogene Geburtstag mit der Charakterbeschreibung übereinstimmt, aber bei vielen das Nachbarzeichen das Zutreffende war. Dies führte zu dem Ergebnis, daß sich der Radius von Vorgabe und Ergebnis sich auf drei Abschnitte einschränken ließ. Der Charakter entsprach entweder dem vorgegebenen (nach dem Geburtstag ermittelten) Sternzeichen, dem Sternzeichen davor oder dem danach. Wenn der Geburtstag der 8. März ist, ist das Sternzeichen Fische (+-0), Wassermann (-1) oder Widder (+1). Somit erreichte ich in erster Instanz über die Deregulierung dieser Verhältnissituation Erleichterung, über welche ich den Geburtstag als Eingrenzung anwenden konnte. Das erleichterte den weiteren Umgang damit, denn die nebeneinander liegenden Charaktere sind derart verschieden, daß sich der Typus darüber auf einfachere Weise klar spezifizieren läßt.

Somit ergab sich entsprechend der Varianz der 3 Sternzeichen aber auch eine Varianz von 3 Monaten und dadurch war die Fragestellung nicht beantwortet, was nun der Berechnungszeitpunkt sei, denn durch diese Varianz in beide Richtungen war ja eine solche Berechnung unmöglich geworden. Aus diesem Grund mußte eine Erklärung gefunden werden für diese Varianz. Diese ergab sich in erster Instanz darüber, daß mir über Beschreibungen von Frauen vermittelt wurde, daß ja bereits vor der Geburt der Charakter zum Ausdruck kommt über Aktivitäten im Mutterleib. Ihre Aussagen von wegen "der tritt mich schon wieder - das wird einmal ein ganz Lebhafter" und Dergleichen hatten es mir vor Augen geführt. Das war mir in erster Linie der Beweis für mein Resultat, daß nämlich im Moment der Geburt gar kein Charakter entsteht, sondern daß dieser zu diesem Zeitpunkt bereits ausgebildet ist. Dies leitete mich dann auch in Richtung Zeugungszeitpunkt und genau dieser bestätigte wiederum die von mir ermittelte Varianz, die nämlich aufgrund der differenzierten Verhältnisse zwischen Zeugungszeitpunkt und Geburtszeitpunkt (Schwangerschaftsdauer) bestehen. Daraus ergab sich mir der Sachverhalt, daß nicht zum Zeitpunkt des Geburtstages, sondern zum Zeitpunkt der Zeugung sich der Charakter, gleichfalls wie auch die anderen mentalen Gegebenheiten 'fixiert' und daß man aus dem Grund heraus, daß man den Zeugungszeitpunkt nicht kennt bzw. ermitteln kann, den Geburtstag 'irgendwann einmal' als Berechnungsgrundlage eingeführt hat, aber wie ich erlebe, dies nicht entsprechend funktionabel ist. Somit stand der Fixpunkt zur Berechnung fest. Gleichzeitig wurde aber auch klar, warum dieser allgemeingültig nicht zur Berechnung angewandt werden kann, denn man ist ja nicht in der Lage zu ermitteln, wann die Befruchtung des Eies stattgefunden hat.

Hierüber wird dann auch die gängige Praxis nachvollziehbar, welcher nämlich dadurch Anwendung findet, weil einzig der Geburtszeitpunkt für derartig angewandte rein quantitative Berechnungen zur Verfügung steht. Die quantitative Berechnung mit Hilfe des Zeugungszeitpunkt ist allgemeingültig für sich nämlich überhaupt nicht möglich, sodaß es neben der quantitativen Anwendung des Geburtstages in Verbindung mit der Varianz es nur für Personen umsetzbar ist, welche mit entsprechender Erfahrung qualitativ die sachliche Gegebenheit des Charakters einer Personen ermitteln können. Der Punkt ist doch, daß der Charakter 'im Menschen' steckt und nicht im Horoskop. Es geht doch darum, dies herauszulesen und wenn das Horoskop dazu dienlich ist, dann ist es nutzbar, jedoch ist es mir einzig beschränkt dienlich und wende dies somit kombiniert an. Die reine mathematische Anwendung führt in die Irre. Was die Differenzierung von Sonnenzeichen und Aszendenten betrifft, so händle ich dies in der Differenzierung von Unterbewußtsein und Überbewußtsein 'in seiner Präsenz'.

Es gilt 'spezifiziert' hervorheben, daß beide Seiten im Händling zu erachten sind, nämlich einerseits den Sachverhalt der kategorisierten Ordnung der astrologischen Charakterbeschreibung der Sonnenzeichen und 'auf der anderen Seite' die sich präsentierenden charakterlichen Gegebenheiten der jeweiligen Person. Daraus ergibt sich die beschriebene Varianz. DAS der Zeugungszeitpunkt auschlaggebend ist und sich über das Relationsverhältnis des Zeitraumes zwischen Zeugungszeitpunkt und Geburt ein derartiges 'entsprechendes' +/-1 Verhältnis ergibt, bestätigt sich über die Gegenüberstellung.

ergo: Quantisierung versus Qualifizierung

Stier Zwillinge Krebs Löwe Jungfrau Waage Skorpion Schütze Steinbock Wassermann Fische Widder
  Varianz Zeugung Geburt  
21.04. 21.05. 22.06. 23.07. 23.08. 24.09. 24.10. 23.11. 22.12. 21.01. 20.02. 21.03.
  Zeugung Varianz Geburt  
Schütze Steinbock Wassermann Fische Widder Stier Zwillinge Krebs Löwe Jungfrau Waage Skorpion

Erläuterung der Sichtweise

Die obige Beschreibung bezieht sich auf mein Erleben im Gegenüber mit dem Sachverhalt. Meine heutige Sichtweise ist hingegen eine klare Positionierung demgegenüber. Über das Naturverständnis, welche ich mir über die Jahre verschafft habe, ergibt sich ein klarer Aspekt, welcher unausweichlich eine ebensolche klare Richtlinie ergibt.

Im Naturganzen haben wir es mit dem Verhältnis zu tun, daß das Universum (vollständig) ausgefüllt ist mit Kraft und Stoff (philosophische Betrachtung der Substanz) und über die Korrelationen sich die Reaktionen ergeben. Es gibt somit in dem generellen Bezug kein Aktiva, sondern einzig Reaktio (ausführlicher über meine Prinzipienformel). DAS Maßgebliche in diesem Bezug ist, daß es somit aber auch keinen Zufall gibt.

Wenn man sich hierzu einmal den Sachverhalt vor Augen hält, daß ein Nachkomme entweder männlich oder weiblich ist, so ergibt sich in erster Linie das Prinzip, daß sich das Männliche und Weibliche der Eltern nicht vermischen, sondern eines der Beiden als Resultat entsteht. Somit gilt zu differenzieren, daß in erster Instanz ein Geschlecht prinzipiell sich entwickelt und in zweiter Instanz, daß etwas darauf einwirkt, daß das Eine oder Andere bewirkt wird.

DAS gilt gleichermaßen auch für den Charakter. Jeder Mensch hat einen gewissen Grundtypus an Charakter, wobei dieser je nach der Intensität der Ausgeprägtheit auch mehr oder weniger zum Vorschein tritt. Wie die Erfahrung mir aufweist, gibt es darin immer wiederkehrende Grundtypen und ist nicht rein willkürlich. Gleiches gilt im Bezug auf Begabungen und der sexuellen Ausrichtung, wobei mir dazu keine Reaktio-Aktivierung bekannt ist. Meine Erfahrung bezieht sich damit verbunden im Augenschein des Charakters der astrologischen Grundtypen, welche über die Sonnenzeichen ihre Beschreibung erhalten und wie es sich mir zeigt, passen die Verhältnisse zueinander, insofern man die bestehenden Differenzen und Verhältnisse von Geburts- und Zeugungszeitpunkt berücksichtigt.

Begriffe / Spezifikationen

Ich habe mich zwischenzeitlich noch einmal damit beschäftigt, gewisse Unklarheiten bezüglich der Differenzierungen hier zu spezifizieren. Oft ist es so, daß die Deklarationen nicht unbedingt eindeutig voneinander differenziert deklariert sind und so muß man sich erst einmal Klarheit verschaffen.

Zuerst gab es nur die Mundanastrologie (Universal-Astrologie). Dabei wurden bestimmte Konstellationen beobachtet, beschrieben, sowie gedeutet, und zwar für Länder, Völker, Erdteile, den [damit verbundenen!] jeweiligen Herrscher (König, Fürst), das Wetter (Landwirtschaft), Naturkatastrophen, Kriege, usw. Dies begann im antiken Babylon. Von der Mundan-Astrologie zweigte sich in der letzten Phase der babylonischen Astrologie die Geburtsastrologie ab, welche die (Tages-)Positionen der Planeten bei einer Geburt deutete.

Eine differenzierte Sichtweise ergibt sich auch über das Kausal- und Synchronverhältnis.

Differenzierung

In der Astronomie ist der Zodiak (griech. Kreis von Lebewesen) der Bereich der Sternbilder, durch welche die Ekliptik verläuft. Demgegenüber ist der Zodiak in der westlichen Astrologie einfach die Ekliptik, die ausgehend vom Frühlingspunkt in 12 genau jeweils 30 Grad messende Abschnitte unterteilt wird. Die physikalisch-astronomisch exakt vorgegebene Lage des Frühlingspunktes sowie der drei weiteren Äquinoktial- und Solstitialpunkte ist also Grundlage des Tierkreises. Diese Einteilung wird deshalb auch die tropische genannt (griech. tropoi = die Wenden), im Unterschied zur siderischen Tierkreiseinteilung, welche auf den sichtbaren Sternbildern beruht.

Als Zodiak (lat./gr. von Zodiakos, Lebewesenkreis), umgangssprachlich Tierkreis, wird eine etwa 20 Grad breite Zone um die Ekliptik bezeichnet, innerhalb der die scheinbaren Bahnen von Sonne, Mond und Planeten verlaufen. Die Ekliptik, also die scheinbare Sonnenbahn, bildet dabei die Mittellinie. Innerhalb des Zodiaks befinden sich die zwölf Tierkreissternbilder. Auf der Ekliptik liegt auch das dreizehnte Sternbild Schlangenträger, das jedoch in der Antike nicht in den Kreis der Sonnen-Tierkreissternbilder aufgenommen und als nördlich der Ekliptik liegend betrachtet wurde. Die Namen der Tierkreiszeichen sind aus 12 der 13 Sternbilder entstanden, in denen die Ekliptik liegt. Während die Tierkreiszeichen, beginnend mit der Frühlingstagundnachtgleiche in 12 Zeichen à 30° als gleich groß festgelegt wurden, sind die gleichnamigen Sternbilder des Tierkreises verschieden groß. Für die abendländische Astrologie sind Position und Größe der Sternbilder bereits seit der Antike nicht mehr relevant.

Die zwölf Tierkreiszeichen des Zodiaks
(Tropischer Tierkreis)

Tierkreiszeichen Element Qualität Geschlecht Länge Sonnendurchgang
Widder Feuer kardinal männlich 0° - 30° 21. März - 20. April
Stier Erde fix weiblich 30° - 60° 21. April - 21. Mai
Zwillinge Luft beweglich männlich 60° - 90° 22. Mai - 21. Juni
Krebs Wasser kardinal weiblich 90° - 120° 22. Juni - 22. Juli
Löwe Feuer fix männlich 120° - 150° 23. Juli - 23. August
Jungfrau Erde beweglich weiblich 150° - 180° 24. August - 23. September
Waage Luft kardinal männlich 180° - 210° 24. September - 23. Oktober
Skorpion Wasser fix weiblich 210° - 240° 24. Oktober - 22. November
Schütze Feuer beweglich männlich 240° - 270° 23. November - 21. Dezember
Steinbock Erde kardinal weiblich 270° - 300° 22. Dezember - 20. Januar
Wassermann Luft fix männlich 300° - 330° 21. Januar - 19. Februar
Fische Wasser beweglich weiblich 330° - 360° 20. Februar - 20. März

Die Ekliptiksternbilder

Sternbild ekliptikale
Länge
Sektor Sonnendurchgang
Widder 28,8° - 53,5° 24,7° 19. April - 14. Mai (25 Tage)
Stier 53,5° - 90,2° 36,7° 14. Mai - 21. Juni (38 Tage)
Zwillinge 90,2° - 118,1° 27,9° 21. Juni - 20. Juli (29 Tage)
Krebs 118,1° - 138,2° 20,1° 20. Juli - 11. August (22 Tage)
Löwe 138,2° - 173,9° 35,7° 11. August - 17. September (37 Tage)
Jungfrau 173,9° - 218,0° 44,1° 17. September - 31. Oktober (44 Tage)
Waage 218,0° - 241,0° 23,0° 31. Oktober - 23. November (23 Tage)
Skorpion 241,0° - 247,7° 6,7° 23. November - 30. November (7 Tage)
Schlangenträger 247,7° - 266,3° 18,6° 30. November - 18. Dezember (18 Tage)
Schütze 266,3° - 299,7° 33,4° 18. Dezember - 20. Januar (33 Tage)
Steinbock 299,7° - 327,6° 27,9° 20. Januar - 16. Februar (27 Tage)
Wassermann 327,6° - 351,6° 24,0° 16. Februar - 12. März (24 Tage)
Fische 351,6° - 28,8° 37,2° 12. März - 19. April (38 Tage)

Historie

Bücher

Jörg Lenau
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