Der Analytiker und seine Projekte
Relativitäten des Seins
vERStEHEN und vERMITTELN
Das personelle Seinsverhältnis händelt sich selbst über die zentralen Dreh- und Angelpunkte von Bewußtsinn und Instinkt. Dies differenziert sich maßgeblich gegenüber der reinen Erachtung des Geistes. Was es damit auf sich hat, erfährt man über die substanzielle Erfassung und Spezifizierung der funktionellen Gegebenheit des Einzelnen in seinem Zusammenwirken im Miteinander.
Es gibt einen konstruktionsbedingten Mechanismus, welcher bewirkt, daß unser Instinkt reflexartig ein Gesamtbildnis erstellt über das Wahrgenommene, obwohl unsere Sinne nur ein paar Bruchstücke überhaupt wahrgenommen haben. Hierbei werden diese Bruchstücke mit Bekanntem verglichen und entsprechend deren strukturellen Verbindungen aus der Erinnerung zu einem Gesamtbildnis komplettiert. Es ist ein schablonenmäßiges Verfahren und basiert auf dem Funktionsprinzip des Instinktes, Einwirkendes reflexartig zu beurteilen und zu werten, inwiefern es sich um eine Gefahrenquelle handelt oder nicht, um im Falle der (Lebenserhaltungs-)Notwendigkeit schnellstmöglichst reagieren zu können. Im Regelfall und somit standardmäßig wird darüber bedarfsgerecht primär die instinktive Handlung und sekundär das bewußte Händling mit einer Ausgangskonfiguration ausgestattet.
Warum beginne ich mit diesen Worten? Da ich erlebe, daß weite Teile meines Ersehens und die damit verbundenen Erkenntnisse völlig unbekannt sind und ein Verhältnis zu den Gegebenheiten besteht, welches völlig anders ist. Somit gilt es, dieser schablonenhaften gewohnten Präsenz mit einer Gegenüberstellung zu begegnen. Dies praktiziere ich auf die Weise, daß ich die substanziellen und funktionalen Gegebenheiten als solches darstelle. Da wir prinzipiell dem koordinierten Ganzen gegenüber stehen und das Einzelne nur in seiner Eigenart ersehen können, wenn wir uns spezifisch über ein darauf ausgerichtetes Bezugsverhältnis dem nähern, ergibt sich darüber auch, daß dies Ausgangspunkt des Nachvollziehens ist. Der sogenannte Blickwinkel der Betrachtung ist zunächst einmal daraufhin auszurichten.
Die Relationsverhältnisse, mit welchen ich mich all die Jahre beschäftige und als Ursache meiner einstigen Verwirrungen hervortreten, kennt man allgemein im Bezug auf Recht haben und Recht bekommen. Die Dinge sind nicht bzw. nicht unbedingt so, wie man sie wahrnimmt, sich geistig vorstellt oder von anderen dargelegt bekommt. Als Ursache des Unterliegens der Verwirrungen tritt mir das Verhältnis gegenüber der Subjektivität und Objektivität hervor. Entgegen dem allgemeinen Umgang gibt es keine 'eine' Objektivität. Die Objektivität ist das Resultat der Summe subjektiver Betrachtungen. Zur Veranschaulichung stelle man sich einen hausgroßen Würfel vor und den Umstand, daß man diesen von keinem einzelnen Punkt aus als einen solchen ermessen kann. Das Gleiche gilt im Bezug auf der Sicht von innen. Keine einzelne Blickrichtung macht es möglich.
Auch sind Objekte, Sachlichkeiten und Sinnlichkeiten, wie wir sie an der Oberfläche wahrnehmen, ein zusammengesetzt wirkendes Etwas, welches mit dem darauf Einwirkenden resoniert, sodaß aufgrund dessen das statische Sein den entsprechenden Relativitäten unterliegt. Was wir wahrnehmen/händeln ist ein statisches Abbild - eine oberflächenbezogene Momentaufnahme - kein Absolutes, sodaß auch diese Relationsverhältnisse der Beachtung bedingen. Man bedenke hierzu einmal den Sachverhalt, daß Objekte weder Farbe, noch Temperatur, noch Gewicht besitzen. Weder händelt man allgemein diese physikalischen Gegebenheiten derart, noch ist dies Bestandteil unserer Ausdrucksweise/Sprache geworden.
Die Sprache ermöglicht ein geistiges abbilden des Seins, worüber erweiternd die Nutzung des Verstandes (erst!) möglich wird. Somit ist Sprache primär ein Werkzeug und der Sprachgebrauch bildet das jeweilige Verhältnis ab. Begriffe, Sätze, Absätze und die Gesamtaussage bilden über die Schnittstelle Kontext ein komplettes Ganzes. Die gänzliche Inhaltlichkeit erschließt sich über den kontextualen Bezug des Einzelnen, wie auch umgekehrt. Begriffe sind Kürzel für eine spezifizierende und differenzierende Bedeutung, wobei Letzteres von besonderem Belang ist, um abgrenzend zu synonymen Verhältnisse Klarheit zu erlangen. Beispiele: Freundschaft, Kameradschaft, Bekanntschaft, ... oder Meinung, Thesen, Fakten. Ansonsten hat man es mit einem vagen Vermischungsverhältnis zu tun. Das betrifft die Ausdrucksweise genauso, wie die Verständlichkeit / das Nachvollziehen einer solchen. Einander vERStEHEN bedingt, daß man sich über den kommunikativen Inhalt die Bezugsverhältnisse vERMITTELT.
Über den Begriff vERStEHEN wird ein Grundprinzip vermittelt, welches darauf hinweist, daß das Verhältnis zum Verstehen des Seins durch das tatsächliche Ersehen dessen bedingt und gebildet wird. Verstehen kann man somit nur so viel, wie man im Realbezug ersehen kann. Was man nicht kennt oder wozu man keinen relativen Bezug hat, kann man nicht nachvollziehen. Gegenüber dem reinen Wissen, welches nur Informationen, aber kein Verständnis enthält (das ist Franz <-> das ist der Onkel meines Enkels), gilt der Weisheit gegenüber dem Verständnis der Einbezug des metaphysischen (verstandesmäßig über den Realbezug hinausgehende) Ersehen und Händeln des (Natur-)Ganzen. Rein geistige Verhältnisse hingegen, ohne den Erlebensbezug zur Sache, sind rein illusorische/visionäre Gebilde, sodaß auch (realistische) Darlegungen rein geistig nachzuvollziehen nicht realisierbar, sondern wenn überhaupt ebenfalls nur gleichermaßen illusionierbar ist. Wie die beiden Worte vERStEHEN und vERMITTELN hervorheben, ist die jeweilige Zweigestalt eine jeweilige Einheit und erst über die Koordination des Ganzen ergibt sich die entsprechende Funktionalität.
Das metaphysische/ganzheitliche Verhältnis bedingt der Grundstocksverwurzelung des Realbezuges, sodaß der tatsächliche Wahrnehmungs- und Verstandesbezug darin nach wie vor maßgebender Inhalt ist, jedoch entsprechen die Verhältnisse der einer Dreidimensionalität gegenüber der Zweidimensionalität (das Ganze, die Bestandteile und deren Korrelationen, sowie die Tiefgründigkeit des Einzelnen ersehen). Dieses dimensionale Mehr läßt sich zwar nicht reduzieren auf die Zweidimensionalität, jedoch läßt sich die inhaltliche Wiedergabe relativ reduzieren auf die Verwurzelung. Das quantitative und qualitative mehr an Erkenntnissen fließt dabei in die darlegenden Bestandteile und bildet es darüber ab, sodaß sich ein kontextuales Mehr an Inhalt ergibt. Der Kontext wird hierbei Bestandteil der Aussage, welches zu entfalten ist.
Somit gilt es, diese Relativitäten des Seins optimal zu erleuchten, damit man ein objektives Bild erhält über die Verhältnismäßigkeiten. Das Einzelne als Bestandteil und im Verhältnis zum Ganzen (induktiv), wie auch umgekehrt (deduktiv) zu erfassen und sich sinngemäß vor Augen zu führen, ergibt eine objektive Betrachtung. Über die Erkenntnisse dieses Ausschnittes der Gegebenheiten läßt sich dann auch (metaphysisch) darüber hinaus gehen und das Sein in seiner Grundstruktur bis hin zur Atomaren (des kleinsten Unteilbaren), wie auch des universellen Ganzen erfassen. Man bedenke hierzu einmal das heutige Verwirrung stiftende Verhältnis zum Atom und die Unkenntnis darüber, daß es im Naturganzen kein Nichts gibt. Aus diesem Verhältnis heraus liefere ich entsprechende Beschreibungen zur Sache. Ich bringe die Dinge auf den Punkt, um sie zu vermitteln. Dazu bedingt es der Komprimierung der Darlegung, sodaß es zur Entfaltung des entsprechenden Bezuges der tiefgründigen Bedeutung der Worte und der daraus gebildeten Aussagen bedarf.

Wir sehen das Bild vor Augen,
spüren den Schmerz im Fuß,
hören den Lärm draußen auf der Straße
und spüren einen inneren Drang etwas bestimmtes zu tun.

Das Leben vermittelt sich uns über die Sinne,
jedoch wird es uns nicht in den körperlichen Sinnesorganen bewußt.

Bewußt wird uns sämtliches Sinnliche
an einem Schnittpunkt und tritt dort hervor
als bewußtes Erleben dessen.

Es ist der BEWUSSTSINN,
worüber uns die Empfindungen
im Bewußtsein bewußt werden.

Die Fähigkeit der Sinneswahrnehmung kann bewusst
durch Aufmerksamkeit gesteigert und gelenkt werden.

Somit kann man sich in die Lage versetzen,
sämtliche sinnlichen Reize bewußt wahrzunehmen,
ihre substanzielle Präsenz und Funktionsweise darüber zu ergründen
und über die Gänze objektiv zu beurteilen.

Da auch das Draußen in uns selbst hervortritt,
repräsentiert die Ausschau nach innen den gänzlichen Blick
und resonierend erwirkt das Gesamtverhältnis unser Weltenbild Sein.

Verhältnis der Zentren

Aus der Gegebenheit dieses Sachverhaltes vermittle ich hier auch spezifizierend drei Weltbilder: das Meinige gegenüber dem der Naturwissenschaft und der Geisteswissenschaft bzw. Philosophie als solches. Dies geschieht aufgrund des Aspekts, daß mein Weltbild eine Erweiterung dessen Weltbildes darstellt und keineswegs völlig Andersartigkeit ist - wobei das 'als solches' sich auf die Basis dessen bezieht und keineswegs auf den darin stattfindenden Verirrungen des Popularismus. Somit bedingt es in erster Linie, sich der erweiternden Inhalte bewußt zu werden, damit die erläuternde Gegebenheit nachvollziehbar wird. Diese Sichtweisen nebeneinander darzulegen, hat natürlich seine Tücken, jedoch denke ich, daß meine Veranschaulichung dazu beiträgt, daß es nach einiger Einarbeitung entsprechend nachvollziehbar wird.

Maßgeblich neu ist der Bewußtsinn. Wie ich ersehe, ist anderweitig einzig das 'bewußt sein' Inhalt und wird dem Bewußtsein gleich gesetzt. Die Bewußtwerdung steht dort völlig außen vor. Diese ist jedoch nicht nur maßgeblich aufgrund dessen Seins, sondern vor allem zur Steuerung der Wahrnehmung, worüber aber auch die diversen Inhalte meines Aufbringens überhaupt erst zugänglich und somit nachvollziehbar werden. Aufgrund dessen, daß sämtliches Sinnliche darüber in einem Punkt hervortritt, lassen sich somit auch die diversen Lokalitäten und differenzierenden Gegebenheiten spezifiziert erfassen, erörtern und darüber auch händeln.

Beim Bewußtsein handelt es sich mir um eine substanzielle koordinierte Beschaffenheit von Überbewußtsein (Kopf) und Unterbewußtsein (Bauch) und der Geist ist wie der Bewußtsinn eine jeweilige funktionale Einheit im Überbewußtsein. Alle anderen Funktionalitäten befinden sich im Unterbewußtsein und werden über dessen Verwalter Instinkt reguliert. Die Physiologie und somit auch das Gehirn ist von dem Bewußtsein abgegrenzt, substanziell wie auch funktionell, sodaß man auch über die rein physikalische Negativerfassung dessen zur Bewußtseinssubstanz gelangt.

Die begriffliche Deklaration von Handlungssprache hatte ich mir einst geschaffen, um darüber zu spezifizieren, daß in der Kommunikation im Miteinander alles, was einen informellen Inhalt vermittelt aussagekräftig ist für die Er-, und Vermittlung von Gegebenheiten. Dies ist nicht nur im personellen Miteinander tragendes Element - ob bewußt oder unbewußt ist es Bestandteil im generellen Verhältnis des Seins, in diesem Bezug hier maßgeblicher Aspekt für die Erfassung und Auseinandersetzung mit den Gegebenheiten von Über- und Unterbewußtsein.

Nachfolgend werde ich in erster Linie auf die Diskrepanzen eingehen, um hervorzuheben, daß durch das Mißverhalten vor allem auch Unmenschlichkeit zutage tritt und es bedingt, sich dessen klar zu werden, was sich daraufhin für Folgen ergeben, falls man unbeirrt diesen Weg weiter verfolgt. Intern ist es dort ausreichend bekannt und wird sich somit auch ausweiten, insofern keine Deregulierung erfolgt. Grenzen sind dafür da, daß sie eingehalten werden und wer dies mißachtet wird die Folgen daraus erfahren. Was für Folgen es hat, wenn man derart irrig verfährt, darüber erhält man ausreichend Auskunft über die von mir hervorgebrachten anschließenden Kapitel, worin über die Darlegung des jeweiligen Gesamtverhältnisses dies entsprechend hervor tritt.

Jörg Lenau
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