Der Analytiker und seine Projekte
Es ist eine Sache, etwas zu WISSEN,
jedoch eine ganz andere, es zu VERSTEHEN.

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 Bewußtsein versus Geist/Physik 

—» Die Prinzipienformel «—
Realitätsverhältnisse

An einem ganz spezifischen Punkt, wo das bewußt sein und das Sein der beiden Ist-Zustände sich im Subjekt-Objekt-Verhältnis überschneiden, ergibt sich ein spezifisches Verhältnis und beinhaltet hierüber den Einheitsbezug von bewußt sein und real sein seiner selbst. Da jedoch dieses Verhältnis nur an diesem Schnittpunkt auftritt, so stellt sich anderweitiges auch dementsprechend relativ.

Subjekt-Objekt-Relations-Verhältnis

Subjekt = Objekt   Subjekt ≠ Objekt   Subjekt = Objekt
+
Subjekt ≠ Objekt
  bewußt sein  
Ich bin mir (nicht) bewußt   Ich bin mir der Dinge (nicht) bewußt   Ich bin mir (nicht) meiner selbst
und
(nicht) der Dinge bewußt
sekundärer Ist-Zustand
=
primärer Ist-Zustand
  sekundärer Ist-Zustand

primärer Ist-Zustand
  sekundärer Ist-Zustand
ist relativ zu
primärem Ist-Zustand
  Sinnlichkeit   Bewußtsein   Externa  
R e a l i t ä t   Wahrnehmung Abbild (1. Instanz)   Abbild (2. Instanz)  
       
  realisieren    
       
  illusionieren    

In dem Bezug sind es vier Bestandteile,
welche das Seinsbewußtsein bewirken und aufeinander einwirken:

  1. die Wahrnehmung
  2. das Abbild
  3. der Realitätssinn
  4. die Illusion

Es sind die Wechselwirkungen dieser vier Bestandteile, welche über ihre verbundene Einheit das Einheitsmaß des Bezuges zur Realität ergeben. Durch das Ignorieren anteilsmäßiger Inhaltlichkeiten wird der qualitative Inhalt nicht nur reduziert, sondern auch nur quantitativ wahrgenommen und verhindert darüber den Bezug zu den realen Verhältnismäßigkeiten und somit auch den tatsächlichen Bezug zur Realität. Die Relation dazu und die Relation innerhalb der einzelnen Bestandteile bestimmen somit nicht nur den Grad des realen Bezuges zur Realität.

Es gibt jedoch auch einen kürzeren Weg, um die Realität zu prüfen, nämlich über das Ist-Nicht-Verhältnis. Bezüglich des Ist-Zustandes hat man es nämlich immer mit einer gewissen Relativität zu tun und es bedingt auch die Darlegung der Inhaltlichkeit, was es ist, nicht jedoch beim Ist-Nicht und so lassen sich in gewissen Relationen absolute Aussagen bilden, die auch klar und eindeutig überpüfbar sind, gerade weil es nicht die inhaltliche Sachlichkeit voraussetzt. Beispiel: wenn sich an einer bestimmten Stelle ein Objekt befinden soll, so muß man im Ist-Fall nicht nur ein Objekt dort ausfindig machen, sondern auch ermitteln, ob es sich um das bestimmte Objekt handelt. Im Ist-Nicht-Fall benötigt es nur der Ermittlung, ob sich an dieser Stelle ein Objekt befindet. Gerade das Anwenden des Kombinates davon bringt erhebliche Vorteil im Umgang mit dem Sein.

Das Ist-Nicht-Verhältnis ist ebenfalls maßgeblicher Bestandteil zur Spezifikation einer Sache, da sich darüber die Grenzen dessen darlegen und nur darüber eine klare Spezifikation überhaupt erst möglich ist. Die grenzüberschreitenden kausalen Verhältnisse stellen sich entprechend ihrer selbst relativ dazu und bestimmen maßgeblich den Grad der Abgrenzung, wie damit verbunden auch den Grad der Spezifizierung. Der Vergleich von Ist und Ist-Nicht trägt damit verbunden auch zur erforderlichen Bewußtseinsbildung und somit dem Verständis zur Sache bei.

Jörg Lenau
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