Der Analytiker und seine Projekte
Es ist eine Sache, etwas zu WISSEN,
jedoch eine ganz andere, es zu VERSTEHEN.

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 Bewußtsein versus Geist/Physik 

—» Die Prinzipienformel «—
Substanzgesetz

Ernst Häckel hatte nicht nur der Wissenschaft einen großen Dienst erwiesen, indem er in seinem Schriftwerk die Welträtsel die für die Chemie entworfene Gesetzmäßigkeit der "Konstanz der Materie" von Lavoisier und die für die Physik entworfene Gesetzmäßigkeit der "Konstanz der Energie" von Robert Mayer zu einem Substanzgesetz von "Kraft und Stoff" zusammengefaßt hat und damit verbunden die Unterscheidung von Kraft und Energie sowie Stoff und Materie für gleichgültig erklärte und gleichzeitig auch die Unterscheidung von Energie und Materie und somit auch von Kraft und Stoff verwarf. Und da die Wissenschaft noch nie eine im(m)aterielle Substanz nachgewiesen hatte, so wurde von diesem auch diese gleich mit beseitigt. Und das Ganze deklariert sich als 'philosophisches Werk', welches über diese Vorgehensweise vorgibt, daß die Philosophie selbst die über Jahrtausende praktizierte philosophische Inhaltlichkeit für überflüssig erklärt. Mir hingegen ist jedoch klar, daß es nicht dieses Werk ist, welches auf besondere Art die substanzielle Differenzierung von Philosophie und Wissenschaft 'als jeweilige eigenständige Substanz', wie auch dessen Verbundenheit zueinander darstellt, sondern die Sache selbst.

Prädestinierend für den 'popularistischen' Sachstand zu der Zeit ist u.a. auch Ludwig Büchner's Schrift Kraft und Stoff mit der Aussage: "Philosophische Ausführungen, welche nicht von jedem Gebildeten begriffen werden können, verdienen nach unserer Ansicht nicht die Druckerschwärze, die man daran gewendet hat. Was klar gedacht ist, kann auch klar und ohne Umschweife gesagt werden". Hierzu muß ich entgegenhalten, daß ich, um so klarer ich meine Aussagen formuliere, um so weniger von 'Gelehrten' verstanden werde! Es ist, wie ich feststellen muß nicht maßgeblich, ob einer gebildet (worden!) ist, sondern inwiefern dieser im Bezug auf philosophische Schriften das darin aufgezeigte logische Verständnis 'der Zusammenhänge und Hintergründe' nachvollziehen kann. Es gibt, wie ich noch aufzeigen werde, eben nicht nur eine Wahrheit, sondern nur eine Realität, an die man aufgrund des menschlichen Subjekt seins eben nur indirekt heran gelangt. Nach seiner Darstellung gilt aber auch zu einer der einfachsten Wahrheiten, daß keine Kraft ohne Stoff und kein Stoff ohne Kraft existiert. Das gehört jedoch zu den gravierendsten zwiespältigen Verwirrungen bezüglich des Verständnisses für die Sache selbst, worauf nämlich die fälschliche Annahme der Einheit der beiden herruht, es jedoch darum geht darzulegen, daß beide jeweils eine beständige, nebeneinander existierende `Substanz´ sind und eben nicht 'die Basis' bildet, daß die Kraft den Stoff bewegt.

Aufgrund des Gesamtverhältnisses, welches mir gegenüber steht, komme ich auch hierbei nicht umhin, das vorliegende Sachverhältnis im Vorfeld über die Differenziertheit aufzuzeigen, obwohl mir selbst die eigentliche wissenschaftliche Leistung, welche dahinter steckt, nämlich die Konstanz von Materie und Energie zu erforschen und beweisen näher liegt, als das damit verbundene Umfeld, jedoch ist es die Wissenschaft als solches, welche das prinzipielle Händling wissenschaftlicher Aktivitäten vorgibt und so ist dies nämlich maßgeblich, womit man es im Bezugsverhältnis von Wissenschaft als solches zu tun hat und das läßt sich meines Erachtens in diesem spezifischen Bezug am besten durch die Darstellung dieser beiden Autoren veranschaulichen, denn sie stellen prädestinierend eine ganze Reihe von Differenziertheiten dar, sodaß darüber besonders deutlich wird, daß über die Beseitigung von Differenziertheiten nicht die Differenziertheit, sondern die differenzierte Substanz beseitigt werden soll. So wird z.B. von Büchner dargelegt, daß (der Wissenschaft nämlich!) Geist und Seele identisch sind. Ich selbst befasse mich nicht mit der Seele, sondern mit einem relativen Verhältnis dazu, nämlich mit dem Unterbewußtsein und es gibt meinerseits dazu nur zu sagen, daß man das Unterbewußtsein eben nicht beseitigen kann, sondern nur in gewisser Relation den Bezug dazu. Diese maßgebliche Differenzierung gilt es mir aufzuzeigen.

Insofern man sich nicht klar darüber ist, sollte man sich hier vorab darüber klar werden, daß die Wissenschaft als Institution sich selbst einschränkt in der Auseinandersetzung mit dem Sein und meine Darstellung somit Bereiche beschreibt, die nicht Inhalt von Wissenschaft sind. Ich beschreibe hier nachfolgend nicht das Substanzgesetz für Energie und Materie, sondern das Substanzgesetz für Kraft und Stoff, jedoch ergänzen sich beiderlei Inhaltlichkeiten, sowie deren Differenziertheit maßgeblich zu einem viel weitreichenderen Verständnis über das Sein, als eines von beiden für sich alleine hervorbringen kann. Es ist mir klar, daß sich die Wissenschaft immer weiter weg bewegt von ihrem Ursprung der 'bewiesenen' Konstanz von Energie und Konstanz von Materie, indem sie den schon von Häckel beschriebenen Weg eingenommen hat, sich der Einheit dieser beiden, nämlich über die unbewiesene Atomistik nicht nur weiter 'einzuschränken', sondern vielmehr davon immer weiter weg zu bewegen. Ich denke, daß meine Darstellung des Substanzgesetzes ausreichend darlegt, daß dem so ist.

Der Grund, warum Philosophie dort steht, wo sie ist, ist allgemein bekannt und es war die Wissenschaft durch ihr Handeln, speziell in diesem Bezug, welche dies auf den Punkt gebracht und augenscheinlich hervorgehoben hat, daß es ihr nämlich an dementsprechender substanzieller Basis fehlt und es ihr auch zum Verhängnis wurde, daß sie es dem nicht gleich tun konnte. Was seitdem völlig übertönt wird ist, daß es der Wissenschaft zuvor nicht anders erging. Der eigentliche Punkt ist jedoch. daß die Philosophie dem nach wie vor bis heute nichts entsprechendes entgegen halten kann und noch immer erfüllt ist mit einer Unzahl unklar differenzierter Inhaltlichkeiten, welche wenn überhaupt, eine beanspruchte Basis in Frage stellen. Das dies nicht ein philosophisches, sondern menschliches Problem ist, möchte ich hier nicht nur unter Beweis stellen, sondern über die Prinzipienformel auch darstellen, womit dies konkret zusammenhängt.

Das Nebeneinanderstellen dieser beiden Substanzgesetzmäßigkeiten
verdeutlicht auf besondere Weise die
Unterscheidung von Philosophie und Wissenschaft!

Das Substanzgesetz dient mir in vielerlei Hinsicht: in erster Instanz als Basis zum Verständnis des Seins, in zweiter Instanz zur substanziellen Differenzierung von philosophischen von wissenschaftlichen Inhalten (ich praktiziere ja beides), sowie der jeweiligen inhaltlichen Differenzierung (was gerade in der Philosophie kompliziert ist, denn da diese keine 'derartige' Basis hat, so muß man die Basis ermitteln, was nämlich erst über das Relationsverhältnis substanzieller Gesetzmäßigkeiten möglich ist) und in dritter Instanz dient es mir zur praktischen Anwendung, wobei ich mich diesbezüglich auf die Substanz der mentalen Beschaffenheit des Menschen und diesbezüglich spezifisch auf die mentalen Veranlagungen spezialisiert habe.

So bedarf es jedoch spezifisch aufgrund des allgemeinen Zustandes einer geistigen Orientierung, um nicht nur meiner Darstellung der Gesetzmäßigkeit, sondern allem voran auch in erster Instanz der Betrachtungs- und Darstellungsweise selbst folgen zu können, denn man gelangt einzig über die Kausalität zur sachlichen Gegebenheit von Kraft und Stoff. Es ist nicht möglich, die Substanzen als solche selbst wahrzunehmen, wie auch verständlich zu machen, denn nicht nur können wir sie in ihrem 'Rohzustand' als quantitative Substanz selbst gar nicht wahrnehmen, sondern einzig in qualitativer (kausaler) Substanz, vielmehr nehmen wir nicht die Substanz als solches, sondern nur dessen Wirkung wahr, sodaß dies nämlich einzig über die Kausalität und aufgrund der Verhältnismäßigkeit einzig über den logischen Bezug faßbar ist. Dem daneben zu stellen und gleichermaßen davon abzugrenzen sind Zeit und Raum, denn diese sind die elementaren Bestandteile, welche die Kausalität bedingen. Somit erklärt sich darin die Substanzgesetzmäßigkeit von Kraft und Stoff nicht aus der Substanz selbst, sondern über die kausale Gesetzmäßigkeit.

Das Substanzgesetz
von Kraft und Stoff

Zeit S u b s t a n z e n R e l a t i v i t ä t Raum
Kraft und Stoff Kausalität

Die Kausalität beschreibt die Zusammenhänge der Abläufe in der Natur, welche die inhaltlichen substanziellen Bestandteile der Natur in ihrem Sein beeinflussen. Diese substanziellen Bestandteile sind die imaterielle Kraft und der materielle Stoff. Kraft und Stoff sind in ihrer Substanz absolut und erfüllen in ihrer relativen (kausalen) Gegebenheit für alle Zeit den gesamten Raum. Aus Nichts kann nichts werden und die bestehende Substanz kann nicht zerstört werden. Beide nehmen denselben Raum ein. Innerhalb der jeweiligen Substanz können nicht zwei Bestandteile denselben Raum einnehmen, jedoch wirken beide Substanzen auch relativ aufeinander ein. Aufgrund der Korrelation dieser Gegebenheiten kommt es zu relativen Veränderungen, welche als Kausalität bezeichnet wird. Die Kausalität des Naturganzen basiert auf der Reaktion dieser Verhältnismäßigkeit.

Da die quantitativen Bestandteile einzig gleichzeitig sind, so besteht das existentielle Sein auch einzig aus dem qualitativen Kombinat dessen, sodaß die Existenz prinzipiell eine kausale substanzielle Gegebenheit ist.

    Zeit     k a u s a l e   S u b s t a n z   Raum  
Kraft wirkt Kraft und Stoff
wirken koordiniert
Stoff wirkt
... kausal

Und somit legt dies auch den Menschen
dar in seiner Differenziertheit von mentaler,
physiologischer und materieller Beschaffenheit

Was die Bezeichnung Kraft betrifft, so ist diese trotz des Prinzips, daß sie eine Substanz ist, absolut passend, denn sie bezieht sich weiterhin ebenfalls auf das 'anteilige' subjektiv wahrnehmende Verhältnis einer Kraft, welche den Stoff bewegt, sodaß sich diese Inhaltlichkeit in erster Linie erweitert und gleichzeitig differenziert und es entspricht auch der Konstruktion unserer Sprachsubstanz (siehe Abschnitt Sprachkultur). Das Gleiche gilt für die differenzierende Deklaration von imaterieller und materieller Substanz. Des weiteren wurde kulturhistorisch schon immer Bezug genommen auf die Deklaration dieser beiden elementaren Bestandteile des Seins und so bewahrt es ebenfalls auch diesen kulturhistorischen Bezug und verdeutlicht darüber auch weiterhin die differenzierten Relationsverhältnisse.

Neben der eigentlichen Ursache, welche ich hier im Gesamtspektrum aufzeige, gibt es noch eine ganze Reihe von Gründen, warum diese Darstellung nirgends anzutreffen ist. Meines Erachtens ist es weniger die imaterielle Substanz, sondern vielmehr, daß dies nicht die Bedingung des Aktiva der Substanz beinhaltet, warum auch grundsätzlich die Substanz und die Kausalität peinlichst voneinander getrennt gehändelt werden und die Bedingung gestellt wird, die Substanz aus sich selbst heraus zu erklären. Das ist nämlich gar nicht möglich, ohne diesem ein Aktiva zuzuschreiben. Mir geht es jedoch zentral um das Mensch sein und in dem Bezug wird besonders deutlich, um was es bei diesem Händling maßgeblich geht, nämlich um eine eindeutig voneinander getrennte Gewaltenteilung.

Kraft wirkt   Kraft und Stoff
wirken koordiniert
  Stoff wirkt
Mystik Energie + Materie
GLAUBEN   WISSEN

Im Einbezug des Geschichtsverlaufes kann man auch ersehen, daß es nicht der Anspruch auf den absouten (Gottes-)Beweis, sondern die Differenziertheit dieser beiden Beweisführungen war (Gottesbeweis - Beweis), was dazu geführt hat, daß eine derartige spezifizierte Zellteilung stattfand, da nämlich die Differenzierung von nachweislich Beweisbarem und nicht 'derart' Beweisbarem sich in der Differenziertheit der kausalen Substanzen wiederfindet. Das jedoch eine Differenzierung über die Beweisführung eine längst überfällige gewesen ist, zeigt sich vor allem über die darauf folgendenden überdimensionierten Veränderungen.

ist nachweislich beweisbar ist existent
ist nicht nachweislich beweisbar ist nicht existent

Ein wesentlicher Makel besteht darin, daß die Beweisführenden sich nicht des eigentlichen Sachverhältnisses bewußt sind, denn sie stellen gleichermaßen den Anspruch der Differenzierung von Existenz und Nichtexistenz von Seiendem über das nachweislich Beweisbare und so ergibt sich gerade darüber eine ganz andere Verhältnismäßigkeit. So wird darüber nicht nur der komplette Bestandteil einer kausalen substanziellen Gegebenheit außen vor stehen gelassen, sondern es beschneidet darüber auch noch eine zweite kausale substanzielle Gegebenheit, welche diese anteilsmäßig beinhaltet und gerade da wird es elementar gravierend, denn darüber zerstört es sich selbst.

Auch die Ausführung dessen als Beweiskette ist ein absolutes Debakel

ist

bewiesen
ist

Wissenschaft
ist

beweisbar

Das maßgeblich Zerstörerische ist jedoch, daß die Bestandteile, welche zu dem geführt hatten, seitdem außen vor stehen, nämlich das bewußt sein und die Logik, welche im Verbund die zentralen Bestandteile des Verstand bilden und darüber den Anspruch spezifizierter Differenzierungen stellten. Nur im Einbezug dessen kann die eigentliche Differenziertheit und Klarheit über das gesamte Relationsverhältnis sich auch entsprechend der Notwendigkeiten umsetzen und bewahren. Die 200 Jahre Verhältnismäßigkeit liefern ausreichend nachweisbare Beweismittel für diesen Sachstand.

Kraft und Stoff

VERSTAND


         Logik   →     ←   bewußt sein

Kraft wirkt   Kraft und Stoff
wirken koordiniert
  Stoff wirkt

ReligionsGLAUBEN Energie   Materie
  +  
nachweislich bewiesen
Religion WISSENschaft
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