Der Analytiker und seine Projekte
Es ist eine Sache, etwas zu WISSEN,
jedoch eine ganz andere, es zu VERSTEHEN.

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 Bewußtsein versus Geist/Physik 

—» Die sexuelle Konstitution «—
Bisexualität

Kann man über die reine Geschlechtskonstellation
eine Bisexuellenkonstellation darstellen?

           
heterosexuell homosexuell
männlich weiblich weiblich
bisexuell
männlich männlich weiblich
homosexuell heterosexuell

NEIN ...

... denn die Geschlechtskonstellationen beinhalteten einzig eine gegengeschlechtliche (heterosexuelle) und gleichgeschlechtliche (homosexuelle) Inhaltlichkeit und beschränkt sich darüber einzig auf diesbezügliche Inhaltlichkeiten. Die Bisexualität läßt sich darüber noch nicht einmal im Ansatz darstellen. Eine derartige Anwendung führt einzig zur Verwirrung über den Sachstand.

Das nur der Bezug zum eigenen Geschlecht und des Gegenüber die Maßgabe der geistig bedingten sexuellen Orientierung ist und sich auch die Spezifikation des Gesamten auch einzig darauf bezieht, hat nicht nur die bisexuellen Dritten "darin" eliminiert, sondern auch die spezifizierte Substanz, zwischen sexueller Ausrichtung und sexuellen Vorlieben unterscheiden zu können und damit verbunden fehlt es auch grundsätzlich an klarer Inhaltlichkeit für die Gesinnung. Für die bisexuellen Dritten führte dies aber nicht nur dazu, daß sie gar nicht erscheinen, sondern sich diese sogar selbst heraus katapultieren, wenn sie sich als "bisexuelle Dritte" outen und ihr Outen sachlich/sprachlich deklarieren bzw. dazu Stellung beziehen wollen. Und die beiden anderen der bisexuellen Gemeinschaft (die Pondants) werden seit der Deklaration dessen zwischen Heterosexualität und Homosexualität hin- und hergeschoben, weil es gar nicht um deren veranlagte Inhaltlichkeit geht, sondern nur, um als subjektives Regulativum dienlich zu sein.

Somit stellt in den öffentlichen Thematisierungen der Bisexuellen die Einbeziehung der Veranlagung des Beziehungspartners und die logische Erfassung "seiner" spezifischen Ausrichtung die derzeitige Darstellung als Paradoxum dar, denn wenn der/die Bisexuelle zu zwei Geschlechtern (?!) Beziehung pflegt, so bilden selbst zwei Bisexuelle ein unausgefülltes Ganzes und bei der ausfüllenden Konstellation von drei Personen wäre, "nach der offiziellen Deklaration", eine Person nicht bisexuell. Der/Die logische Dritte ist jedoch der Bestandteil, über welchen nicht nur erst eine klar spezifizierte Aussage über die Konstitution der Bisexualität möglich wird, sondern durch diese logische Ausfüllung klärt sich "überhaupt erst" die Gesamtlogik sexueller Ausrichtungen. Und das ist wohl einer der Hauptgründe, warum derart mit der Bisexualität verfahren wird. Hierzu einmal die mathematische Logik zur Sachklärung:

Die logische Ordnung

1 Mann zu 2 Geschlechtern bedingt 2 Männer und 1 Frau
1 Frau zu 2 Geschlechtern bedingt 2 Frauen und 1 Mann

Bis zu diesem Punkt dürfte es noch recht einfach nachvollziehbar sein, aber jetzt kommt das Komplizierte daran, denn dies läßt sich gar nicht durch 3 ausfüllen, wenn "alle 3 Beteiligten" zu 2 Geschlechtern Bezug haben sollen, denn die Zahl 3 läßt auch nur und einzig diese beiden Kombinationen zu, denn die möglichen weiteren Varianten, 3 Männer oder 3 Frauen, schließen sich ja aus dem Sachstand aus. In dieser Kombination hat nämlich eine(r) keinen Bezug zu zwei Geschlechtern, sondern zu Zweien mit dem gleichen Geschlecht!

Die Ausfüllung
mit Hervorhebung der bisexuellen Dritten
und der damit verbundenen Separierung der Bestandteile

1 Mann und 2 Frauen
1. Frau gegengeschlechtlich Mann  
2. Frau  
gleichgeschlechtlich 1. Frau  
1 Frau und 2 Männer
  Frau gegengeschlechtlich 1. Mann
  2. Mann
  1. Mann gleichgeschlechtlich

Noch einmal sachlich logisch: wenn ein Bisexueller eine Verbindung zu zwei Geschlechtern(!) eingeht, dann liegt doch in diesem Bestreben auch die Maßgabe, zu diesen beiden Geschlechtern "gleichzeitig" eine Verbindung einzugehen. Wenn man jedoch diese Gleichzeitigkeit einmal versucht, auf diese beiden zueinander "logisch" auszufüllen, ergibt sich die Situation, daß einer der Dreien nicht zu zwei unterschiedlichen, sondern zu zwei gleichgeschlechtlichen Gegengeschlechtlichen Bezug hat. Wenn der Erste zu zwei Geschlechtern Bezug hat und auch der Zweite zu zwei Geschlechtern Bezug hat, dann füllt sich das Ganze durch den Dritten, welchem dann nur ein Geschlechtertyp gegenübersteht, welches dem Seinigen gegensätzlich ist.

Die vollständige Inhaltlichkeit der sexuellen Ausrichtung der Bisexualität setzt die Substanz von Dreien voraus (logische Konsequenz). Erst wenn alle Drei eine Beziehung zu Zweien haben, ergibt sich ein komplettes Ganzes. Die begriffliche Fassung der Pondants und des Dritten sind aufgrund der unterschiedlichen geschlechtlichen Substanzierung unumgänglich. Da es sich um insgesamt vier unterschiedliche Typenverbindungen geht, so ist es nicht möglich, die Substanzierung durch einen Begriff auszudrücken. Hierzu ist, zur Spezifizierung, ein Zusatz notwendig, der sich so ausdrückt: (2) weibliche Pondants und der dritte männliche Part - wie auch (2) männliche Pondants und der dritte weibliche Part. So werden sachlich die vier Substanzen separiert und jeder Einzelne kann sich klar sachlich, wie auch definitionsmäßig kategorisieren, sowie spezifizieren.

Der/Die Dritte zu zwei gegengeschlechtlichen Pondants und die Pondants jeweils zu einem gleichgeschlechtlichen Pondant und einer/einem gegengeschlechtlichen Dritten. Hier ist eine Unterscheidung zwischen gegengeschlechtlicher Aktivitäten und Heterosexueller sein sowie gleichgeschlechtlicher Aktivitäten und Homosexueller sein unerläßlich, was jedoch grundsätzlich bisher sachlich-thematisches Problem ist bezüglich der Unterscheidung zwischen solchen Aktivitäten und der Veranlagung und somit auch das zentrale Thema dieser Abhandlung ist, denn wie ich feststellen konnte, gibt es da einen klaren Zusammenhang zwischen der begrifflichen und der sachlichen Situation.

Die bisexuellen Konstellationen

2 weibliche Pondants und 1 männlicher Part 2 männliche Pondants und 1 weiblicher Part

Wesentlich ist hierbei,
daß alle drei bisexuell sind
und nicht hetero- oder homosexuell,
worüber sich auch eindeutig klärt:

das Geschlecht kann nicht alleiniger Maßstab sein!


Die Ausfüllung
mit korrekter Deklarierung

Der bisexuelle Dritte
&
2 bisexuelle weibliche Pondants
weibliches
Pondant
←   →


gegen-
geschlechtlich


←   →
Der
bisexuelle
Dritte

gleich-
geschlechtlich
weibliches
Pondant
Die bisexuelle Dritte
&
2 bisexuelle männliche Pondants
Die
bisexuelle
Dritte
←   →


gegen-
geschlechtlich


←   →
männliches
Pondant

gleich-
geschlechtlich
männliches
Pondant

Die Spezifizierung des Inhaltes der Bisexualität zeigt auch, daß der Begriff Bisexualität sachlich passend ist, da der Inhalt ausschließlich aus jeweils Zweien gebildet ist, nämlich zwei Konstellationen mit jeweils 2 Pondants, den 2 Dritten und zwei Geschlechtern, sowie zwei geschlechtliche Ausrichtungen, der Gegengeschlechtlichen und Gleichgeschlechtlichen.

Maßgeblich ist jedoch die Zahl drei in der Grundsubstanz, denn nicht nur in der sexuellen Konstellation ist ein harmonisches Miteinander einzig in einem zu Dritt möglich. Das ist nicht nur der Grund, warum diesen eine monogame Beziehung mit einem einzigen Partner, auch wenn es sich um einen bisexuellen Partner handelt unmöglich ist, denn es betrifft die Prinzipialität des Miteinander und somit bedingen auch die Bekannten-, Freundes- und Familienverhältnisse ein Dreierbündnis. Diese Prägnanz wurde mir in meinem Leben besonders deutlich gemacht, denn aufgrund der Ausgeprägtheit meiner Veranlagung habe ich in meinem Leben nur zeitweise ein harmonisches Miteinander erleben können, welches jeweils in einem zu Dritt zustandekam und auch sobald zerbrach, als ein Beteiligter sich davon distanzierte. Erst heute, wo mir die Systematik klar ist, kann ich entsprechend auf den Sachverhalt einwirken, was jedoch immer noch des Verständnisses der Gegenüber bedingt, was auch nicht ohne ist, dies gehändelt zu bekommen, denn trotz der angeblichen Aufgeklärtheit der Gegenwart geht es doch überall einzig um Wissen und nicht um Verstehen und so ist die Bedingung von Verständnis ein weiteres Unterfangen, um dieses Sein geregelt zu bekommen. Man kann ja hier an meinen Ausführungen sehen, was notwendig ist, um das dafür notwendige Verständis für die Sache überhaupt darzustellen!

Da es neben diesen beiden Konstellationen auch den Bezug der Einzelnen in unausgefüllter Verbindung gibt, wie z.B. zwischen den beiden bisexuellen Dritten und die auf diese Verbindung beschränkte Anziehung der Konstellation ähnelt, so ist es maßgeblich, über die Deklaration dieser unterschiedlichen Bestandteile zu verfügen, da sich nur darüber dies auch im Vorfeld klären läßt. Durch die Deklaration aller Beteiligten läßt sich dies auch sprachlich detailliert spezifizieren.

Spezifikationen zur Bisexualität

körperliches
Geschlecht
männlich
körperliches
Geschlecht
weiblich
mentales
Geschlecht
männlicher
bisexueller
Dritter
mentales
Geschlecht
weibliches
bisexuelles
Pondant
Konstitution
bisexuell
Identität
bisexuell
der
bisexuelle
Dritte
weibliches
bisexuelles
Pondant
weibliches
bisexuelles
Pondant
Konstellation
körperliches
Geschlecht
weiblich
körperliches
Geschlecht
männlich
mentales
Geschlecht
weibliche
bisexuelle
Dritte
mentales
Geschlecht
männliches
bisexuelles
Pondant
Konstitution
bisexuell
Identität
bisexuell
die
bisexuelle
Dritte
männliches
bisexuelles
Pondant
männliches
bisexuelles
Pondant
Konstellation

Die Ausrichtungs- und Orientierungsordnung

Veranlagung Vorlieben/Neigungen
veranlagungsbedingte
sexuelle Ausrichtung
geistig bedingte
sexuelle Orientierung
Konstellation Deklaration Konstellation
der bisexuelle Dritte &
2 bisexuelle weibliche Pondants
Bisexualität bisexuelle
Vorlieben/Neigungen
der bisexuell orientierter Mann &
2 bisexuell orientierte Frauen
die bisexuelle Dritte &
2 bisexuelle männliche Pondants
die bisexuell orientierte Frau &
2 bisexuell orientierte Männer
 
Bezug veranlagungsorientiert Bezug geistig/körperlich orientiert
veranlagte Konstitution individuelle Konstitution
mental-, körperlich- und geistig-sinnliche Inhaltlichkeit körperlich- und geistig-sinnliche Inhaltlichkeit
instinktives Händling willentliches Händling
veranlagungsbedingte Konstante (Gegebenheit) geistig bedingte Variabilität (produziert)

Unterbewußtsein bewußt


Unterbewußtsein unbewußt
(bzw. Veranlagung ablehnend)

Die ausgefüllte Beziehungsgemeinschaft der Bisexuellen entspricht einem Dreieck, in welchem die drei Personen jeweils einen Eckpunkt darstellen. Die gebildeten Gemeinschaftsbestandteile entsprechen den Verbindungslinien der Eckpunkte. Bei jeweils Zweien entspricht der Inhalt nur den Linien. Erst durch die Verbindung aller Drei ergibt sich auch die flächige Ausfüllung des Dreiecks. Erst hierdurch wird das Gesamtvolumen des mental-bisexuellen in seinem Gesamtumfang substanziert. Darüber wird auch verständlich, wie sich die unterschiedlichen Verhältnissituationen sachlich stellen. Maßgeblich ist hierin vor allem aber auch, daß es sich bei der Ausfüllung der Bisexualität zu Dritt um "ein" Beziehungsverhältnis handelt und nicht um drei. Bisexuelle Gemeinschaften "funktionieren" nicht nur auf sexueller Ebene einzig zu dritt und somit stellt sich dies darüber differenzierend zur Vorstellung, monogame Beziehungen betänden "einzig" aus einem Bezug von zwei Personen.

Der monogame Bezug

Heterosexualität 2 Personen
Homosexualität
Transsexualität

Bisexualität 3 Personen

Tasächlich funktioniert nämlich ein Zweierbezug in der Bisexualität überhaupt nicht. Im Gegenteil, denn auch wenn aus einer funktionierenden Dreiergemeinschaft ein(e) Beteiligte(r) aussteigt, geht alsbald die gesamte Verbindung verloren. Hierüber wird besonders deutlich, daß in diesem Dreieck nicht die Verbindungslinien zu den beiden Partnern das Wesentliche und somit tragende Element bildet, sondern die jeweilige Verbindungslinie zwischen dem jeweiligen Beteiligten und der Verbindungslinie der beiden Gegenüberstehenden. Das erklärt auch, warum ein Zweierbezug von Grund auf nicht funktioniert und der Umgang mit der bisexuellen Erfüllung einer derartigen Komplexität unterliegt, denn das Fehlen dieses Bestandteiles erzeugt eine Dissonanz und nur insofern diese Inhaltlichkeit als Gegebenheit vorhanden ist, erfüllt sich die emotionelle Bedürftigkeit.

Dritte(r) Pondant
\ → || ← /
Pondant
   
Pondant Pondant
\ → || ← /
Dritte(r)

So ist aber auch in diesem Bezug die reine Ausführung des Bezuges 'zu zweien' äußerst verfänglich, denn es beinhaltet diesen elementaren Bestandeil nicht, jedoch ist aufgrund der allgemeinen Situation zunächst einmal die Notwendigkeit gegeben, die Bisexualität als solches von den anderen sexuellen Ausrichtung zu unterscheiden und in diesem ganzheitlichen Bezug auch zu spezifizieren. Da beim Einpartnerbezug der anderen Ausrichtungen 'diese' Inhaltlichkeit eine untrennbare Einheit bilden, so ist dies auch einzig für die Bisexualität 'hinzufügend' auszuführen. Das Prinzip selbst gilt jedoch für alle gleichermaßen.

Innerhalb der Bisexualität gibt es allem voran zwei ineinander greifende Attraktionen, an erster Stelle die der konstitutionellen Attraktion im Bezug auf bisexuelle Inhaltlichkeit generell und hinzukommend die der konstellativen Attraktion im Bezug auf die bisexuelle Inhaltlichkeit des Miteinander. Und aufgrund der Erweiterung durch die Komplexität zwiespältigen Bezugs in der Gesamtsubstanz ergibt sich auch das eigentliche menschliche Problem, mit dieser Sexualität umzugehen, sie zu erhalten, zu gestalten und zu bewahren. Wenn nur Zwei zusammenkommen, ergeben sich "ohne diese Berücksichtigung" viele "scheinbare" Konstellationen, denn die männlichen, wie weiblichen Pondants finden an sich alle Bisexuellen attraktiv und die beiden Dritten finden an sich einander und die jeweiligen Pondants attraktiv. Diese Attraktion findet jedoch nur so lange statt, wie das Bestreben nach der Dreiersubstanz mental enthalten ist. Wenn dieses Bestreben nicht mehr Inhalt ist und/oder die Dreiersubstanz noch nicht einmal in Alternativen ergibt, wandelt sich die Attraktion in Abstoßung. Im Ideal der Dreiersubstanz ergeben sich jedoch nur zwei Konstellationen, in der jeder Einzelne beider Konstellationen eine klare Position ausfüllt. Da aber auch das Erreichen der Gemeinschaft aller Drei über die Gemeinschaft von Zweien führt und dieses als Zwischenstadium wahrnehmen müssen, ist es auch unausweichlich, daß sich die Einzelnen nicht nur sich selbst, sondern auch dem Gegenüber, in allen Stadien des gemeinschaftlichen Seins bewußt sind/werden und dies im Miteinander klären.

Das Verhältnis von Zweien in der Bisexualität ist aber auch dem Ablauf eines Verhältnisses von Dreien in einer Hetero- oder Homosexuellenbeziehung äquivalent. Wo hier die Unvollständigkeit zur Diskrepanz führt, so führt dort die Überzahl dazu. Das Empfinden ist dem ähnlich. Das ist vor allem aber auch der Grund, warum eine derartige Art und Weise der Zuordnung in die Hetero- und/oder Homosexualität derart widersprüchlich ist. Aus diesem Grund erfolgte aber auch meinerseits zeitweilig der Ausspruch: "eine Frau ist mir zu viel", denn dem 1/3 meines Angebotes stehen bei Nichtbisexuellen 1/2 der Erwartung an Ausfüllung gegenüber. Wenn Angebot und Nachfrage nicht im entsprechenden Verhältnis stehen, so ist auch langfristig dies nicht haltbar. Hier wird ebenfalls über das Zahlensystem deutlich, warum sich bisexuelle Gemeinschaften derart schwierig gestalten, wenn nicht alle drei Glieder gleichzeitig vorhanden sind und nicht gleichermaßen das gleiche Ziel verfolgen, vor allem in erster Linie das Miteinander zu dritt. Wenn da nicht von vornherein die Aufklärung der Sachlage mit einbezogen wird, endet dies schon als Vorsatz im alsbaldigen Abbruch der Verbindung.

Haben Bisexuelle oder Ambisexuelle
jemals eine eigene Deklaration verfaßt?

N E I N !

Es wurden noch nicht einmal klare Statements von ihnen verfaßt, denn Bisexuelle verstehen selbst nicht ihre eigene Inhaltlichkeit. Das kommt aber vor allem, da sie über keinerlei Vorlagen verfügen, dessen sie sich annehmen könnten, um daraus sich ihre eigene Inhaltlichkeit "abbilden" zu können und die Vorlagen, die sie erhalten, drängen sie in die monogame Beziehungsbeschränkung mit einem Partner und eliminiert darüber die Vervollständigung der Gemeinschaft zu dritt und somit kann sich das Empfinden auch nicht dementsprechend entfalten. Auch ich habe viele Jahre mit der Unmöglichkeit verbracht, mein sexuelle Konstitution, wie auch Konstellation sprach-sachlich überhaupt darstellen zu können, nachdem ich bereits viele Jahre damit verbracht hatte, mir überhaupt der empfindungsmäßigen Sachbezüge klar zu werden. Ich bin dazu übergegangen, mir die Begrifflichkeit für die Inhaltlichkeit selbst zu schaffen und kann darüber feststellen, daß der ganze Umstand sprach-sachlich bisher völlig substanzlos da steht und zwar für die Bisexualität, wie auch für die Ambisexualität gleichermaßen. Tatsache ist aber auch, daß ich "nur" für die Inhaltlichkeit der Bisexualität eine Begrifflichkeit bezüglich der Dritten und der Pondants schaffen mußte, nicht aber für Inhaltlichkeit der Ambisexualität, welche sich nämlich aus den Gegebenheiten heraus fassen und darstellen läßt. Wenn man bedenkt, als was Bisexuelle und Ambisexuelle heute "gehandelt" werden bzw, was daraus wurde, dann ist es kein Wunder, was diesen beschert ist. Wie ich jedoch hier darstelle, so wäre zumindest die Ambisexualität sachlich übertragbar aus den Gegebenheiten heraus faßbar gewesen und darüber hätte sich auch geklärt, daß da eine Differnziertheit besteht und über die Hervorbringung einer Substanz in Form der Spezifizierung wären darüber auch beide zur Klärung gelangt. Nur fehlte es halt grundsätzlich an Willen der Sache gegenüber!

Weitere Deklarationen:

lesbifriend, girlfag (schwule Frau), guydyke (lesbischer Mann), ...

Externe Informationen

Bisexualität: Studie widerlegt Klischees (Quelle)

Studie im Original (PDF-Datei)

Lisa Diamond von der University of Utah hatte 79 Frauen über einen Zeitraum von zehn Jahren begleitet. Die Ergebnisse des Projekts hat Diamond nun in der Fachzeitschrift "Developmental Psychology" veröffentlicht. Zwei bestehende Theorien fanden nach Angaben der Autorin in den Daten Unterstützung: Zum einen jene, dass Bisexualität eine eigenständige und stabile "dritte Orientierung" neben Homosexualität und Heterosexualität darstellt. Zum anderen das "Fluiditätsmodell", das die sexuelle Orientierung als kontextabhängig, flexibel und veränderlich konzipiert. Wenngleich diese Modelle in unterschiedliche Richtungen gehen, gab es für beide Theorien Anhaltspunkte in den Lebensverläufen von Teilnehmerinnen. Keine Bestätigung fand indessen die erwähnte Theorie des Übergangsstadiums. Die Tatsache, dass so viele bisexuelle und unbestimmt orientierte Frauen in Langzeit-Beziehungen gelandet sind, widerspricht dem weit verbreiteten Stereotyp, dem zufolge bisexuelle Frauen unfähig oder desinteressiert an langfristiger Monogamie wären.

Jörg Lenau
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