Der Analytiker und seine Projekte
Es ist eine Sache, etwas zu WISSEN,
jedoch eine ganz andere, es zu VERSTEHEN.

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 Bewußtsein versus Geist/Physik 

—» Die sexuelle Konstitution «—

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» persönliche Situation «
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» Infragestellung der Logik «
» Sprachverwirrungen «
» Begrifflichkeit und Sachlichkeit im Wandel der Zeit «
» Konstitution → Identität ← Konstellation «
» Ambisexualität «
» Bisexualität «
» Homosexualität «
» Heterosexualität «
» Transsexualität «
» Kommunikation «
» Monogamie «
» Veranlagungen «
» Sexualtrieb «
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» Fachschaft «
» der Besitz ist unantastbar «
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» Mediale Darstellungen «
» Links zur Bisexualität (zu Dritt) «

Wie bin ich eigentlich zu diesem hier darstellenden Sachverhalt gelangt? Ursprünglich wurde mir nur bewußt, daß ich es in meinem Miteinander immer mit zwei Frauen zu tun hatte und ich erlebte gleichfalls, daß mir eine Frau (anspruchsmäßig) zu viel ist. Aus meiner Unkenntnis heraus und der Hinterfragung meiner selbst stellte ich in Frage, ob ich nicht veranlagungsmäßig feminin bin, da mein Bezug generell nur Frauen galt und so bewegte ich mich in Richtung Transsexualität. Hierbei ergab sich mir jedoch aus logischer Denkweise heraus Transsexuelle/Transgender als Sexualpartner, worüber sich der Werdegang als völlig unpassend ergab, weil darin Mann drinsteckt. Diese Negation hatte ich dann erweitert: homosexuelle Frauen können es nicht sein, weil ihr Bezug nur Frauen sind und auch heterosexuelle Frauen nicht, weil sie eine monogame Zweierbeziehung bedingen. Somit war klar, daß ich es gänzlich mit einem differenzierten Verhältnis zu tun habe und stieß dann auch informell zum ersten mal auf die Thematik der Bisexualität, welche sich mir als passend ergab. Das Problem war jedoch, daß die Beschreibung dessen (zu zwei Geschlechtern) nur auf meine bedingenden Partnerinnen zutraf, nicht jedoch für mich. Die Logik war es dann, welche mir klar machte, daß es doch paßte, denn das Verhältnis zu zwei Geschlechtern bedingt doch eines Dritten, welcher es ausfüllt und dieser steht doch eben nicht zwei Geschlechtern gegenüber.

Hieraus ist dann auch das Grundprinzip der hier vorrangig stehenden Darlegung des Verhältnisses von veranlagter Konstitution, geistiger Identität und Konstellation entstanden. Man hat es grundsätzlich gleichzeitig mit diesen drei Verhältnissen zu tun, nämlich dem Sachverhalt des inneren Triebes (Konstitution), dessen womit man da draußen konfrontiert wird bzw. sich kombiniert (Konstellation) und seiner bewußten Wahrnehmung, sowie geistigen Stellung dazu (Identität). Diese drei Teile können harmonisch passend miteinander sein oder aber auch im Bezug auf die beiden Letzteren willkürlich differenziert, wohingegen die veranlagte Gegebenheit die einzige Konstante ist. Aus diesem Grund ist mir die Veranlagung auch 'der Maßstab' geworden, um das Ganze aus dessen Verhältnis heraus zu ordnen.

Es vergingen viele Jahre, bis ich mich wieder spezifischer mit der Sache auseinandersetzen konnte und ein erster Versuch einer Veröffentlichung entstand. Hiermit bin ich dann losgezogen mit dem Gedanken, meine Erkenntnisse zur Sache über den Aha-Effekt vermitteln zu können. Dem war jedoch nicht so. Vielmehr wurde ich allseits belehrt, wie andere die Bisexualität (er-)sehen. Dies ist meinerseits irgendwie ein völliges Durcheinander, wohingegen die Darlegung, daß es sich bei der Bisexualität um eine unterentwickelte Homo- bzw. Heterosexualität handelt, mir in spezifizierter Form entgegentrat. Nirgendwo traf ich auf das Händling einer 'Unausgeprägtheit', was einem Großteil der Verhältnisse ein klares Bild verschafft. Zwar haben die meisten Lexikas etc. ihre Angaben ergänzt, daß es sich bei der Bisexualität doch um Ambisexualität handelt, jedoch versäumt man allerorts, daß die Begriffe Bi- und Ambisexualität aus der Biologie stammen, worüber sich in Bezugnahme deren Spezifizierung eine klare Differenzierung der beiden Verhältnisse ergibt. Einzig in Bezugnahme beider Verhältnisse kann überhaupt erst das eigentliche bisexuelle zu dritt in Erscheinung treten und sich von dem unspezifizierten zu zweit der Ambisexuellen differenzieren. Das die Bisexuellen entsprechend den Homosexuellen mengenmäßig den Ambisexuellen maßgeblich unterlegen sind, spielt unübersehbar eine hervorragende Rolle, mit dem Unterschied der Wirkung dessen, daß was den Bisexuellen von Anfang an beschert war auch den Homosexuellen mehr und mehr zum Verhängnis wird, nämlich unterzugehen in diesem mengenmäßigen Verhältnis. Somit bedingt es beiden, diese Unausgeprägtheit als solches überhaupt erst einmal zum Thema werden zu lassen, um für die entsprechende aufklärende Differenzierung zu sorgen.

Somit stehe ich nach wie vor da, überhaupt erst einmal das 'zu dritt' als eine eigenständige und zu differenzierende Maßeinheit einzubringen. Ein zu zweit funktioniert für mich und somit für diesen Typus nicht - ist gänzlich mit Disharmonie belastet und löst sich erst in Harmonie auf in einem 'passenden' zu dritt, wie auch dieses nur erhalten bleibt, solange alle Dreie gleichermaßen inhaltlich präsent sind. Das ist mir über die Begrifflichkeit der Bisexualität (->zwei beinhalten) gegeben und differenziert sich auch klar von der Ambisexualität (->wechselnd). Erst von diesem Standpunkt aus kann man sich Klarheit verschaffen für die jeweiligen Verhältnisse. Da es sich bei mir grundsätzlich um ein Miteinander mit zwei (bisexuellen!) Frauen handelt und sich somit geschlechtsmäßig anders stellt (eben nicht zu zwei Geschlechtern!), habe ich dafür die entsprechende differenzierende Deklaration des bisexuellen Dritten geschaffen und im Relationsverhältnis dazu auch die beiden Pondants. Demgegenüber gibt es auch das (umgekehrte) Verhältnis einer bisexuellen Dritten und zwei männlicher Pondants. Darüber hinaus gilt es zu vermitteln, daß es sich um eine Sinnlichkeit handelt und nicht eine physische Angelegenheit ist und somit die Geschlechtlichkeit nur eine anteilsmäßige ist, wofür die Bisexualität prädestinierend ist, um es allgemeingültig zu manifestieren, da es darüber, vor allem der Präsenz der bisexuellen Dritten, überhaupt erst klar und eindeutig hervortritt.

Es ist alles miteinander äußerst kompliziert, jedoch hoffe ich, daß ich nach und nach doch die Möglichkeiten finde, um diese Komplexität vermittelt zu bekommen. Es macht das Leben viel einfacher, wenn man einmal das Verhältnis des Seins entsprechend seines tatsächlichen Seins nachvollziehen kann. Es reicht aber im Miteinander nicht aus, daß man selbst es für sich versteht. Man muß auch auf andere treffen, welche das gleiche Verständnis darüber haben oder es nachvollziehen können. Diese Erfahrung mußte ich über die Versuche der Umsetzung machen und mache mich jetzt auch daran, diesen Teil zu bewältigen.

Die sexuelle Konstitution
ist mittlerweile auch als
Buch im Eigendruck präsent:
Die sexuelle Konstitution - gleicher Text wie auf meinen Internetseiten hier.

relativierende Deklarationen:
Ménage-à-trois menage trois Menage A Trois ->threesome - http://en.wikipedia.org/wiki/Threesome (zu dritt - Trio - Dreier) A bisexual threesome may involve a man having sex with a man and a woman, the woman having sex with a man and a woman, or all three having sex with each other lesbian threesome female bisexuality male bisexuality ->http://en.wikipedia.org/wiki/Women_who_have_sex_with_women Women who have sex with women (WSW) is a term used to identify women who engage in sexual activities with other women, whether or not they identify themselves as lesbian, bisexual, pansexual, heterosexual, or dispense with sexual identification altogether. The term is often used in medical literature to describe such women as a group for clinical study, without needing to consider sexual self-identity. love triangle story triangle between two women and a man two women and a man triangle with two women man with two women Between Two Women triangle of love love triangle story love triangles lover's triangle

Jörg Lenau
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