Der Analytiker und seine Projekte
Es ist eine Sache, etwas zu WISSEN,
jedoch eine ganz andere, es zu VERSTEHEN.

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 Bewußtsein versus Geist/Physik 

—» Die sexuelle Konstitution «—
Kommunikation

An dieser Stelle möchte ich hier zunächst einmal auf die grundsätzliche Problematik des Miteinander eingehen. Wie mir besonders über die letzten Jahre bewußt wurde, "herrscht" im allgemeinen Umgang eine regelrechte Not, sich dem Gegenüber mitteilen "zu können". Es gibt eine ganze Reihe von Gründen, warum dem so ist und diese sind auch allgemein bekannt und denen, die bestrebt sind, sich mitzuteilen auch bewußt, jedoch gibt es einen Sachstand, welcher gänzlich "übersehen" wird und dabei handelt es sich darum, daß man ein Gegenüber nicht alleine aus der eigenen Sichtweise heraus "verstehen" kann. Es bedarf dazu der Voraussetzung, sich in das Gegenüber "hinein versetzen" zu können!

Jedes neu kennenlernen beginnt zunächst einmal mit Mißverständnissen und wie es in der Natur der Dinge liegt, so füllt man, wenn man sich nicht dessen bewußt ist, bereits in dieser Phase das Bild des Gegenüber zu einem kompletten Ganzen mit Bestandteilen aus, die man aus der Erfahrung heraus kennt, wie auch mit Bestandteilen der Erwartungen. Wenn man also nicht von vorne herein sich damit auseinander setzt, wird über kurz oder lang die Situation derart verfahren, daß es sich nicht mehr richten läßt. Ich stehe hier einer erweiternden Besonderheit gegenüber, in welcher z.B. die Bisexualität meiner Ausführung gänzlich unbekannt ist, aber gerade hierüber wurde mir verdeutlicht, daß man allgemein und prinzipiell darin bestrebt ist, das Bild über das Gegenüber nicht aus sich selbst bilden zu lassen. Gerade über solche Individualitäten jedoch läßt sich klar und deutlich herausfiltern, ob ein Gegenüber überhaupt bereit und interessiert ist, sich auf die Individualität des Seins eines Gegenüber einzulassen.

Auch das, was uns allzu oft als Egoismus erscheint, beruht nicht unbedingt darauf, sondern auch auf der Sachlage, daß man allgemein "nur" versucht, sein singuläres Sein durch den Gemeinschaftsinhalt eines Gegenüber ausfüllen zu wollen. Hierbei wird nicht bedacht, daß das Miteinander aus Gemeinsamkeiten, Ergänzungen und Differenzen besteht und es gilt, "alle" drei Bestandteile zu ermitteln, um ein harmonisches Ganzes gestalten "zu können". Das Tragischste, was einem darin geschehen kann ist, daß ein Gegenüber beim ersten Widerspruch bereits davon läuft. Es bedarf also auch von Beginn an der Bereitschaft, einander kennen "lernen" zu wollen.

Eine wesentlicher Unterscheidung fehlt ebenfalls im allgemeinen bewußt sein und zwar die Unterscheidung der Unterhaltung zum Dialog. Bei der Unterhaltung wird jeweils von einer Seite die Unterhaltung ausgeführt und die andere Seite hört zu. Zum Verständnis des Dialoges nenne ich als Vergleich das Tischtennisspielen, dem es verhältnismäßig entspricht. Dieser Vergleich beschreibt sich wohl am besten aus sich selbst heraus.

Gerade das bilden eines sexuell orientierten Miteinander ist darin behaftet daß, wie man es ja auch ausspricht, "alle es tun, aber keiner darüber spricht". Hier tritt somit der Extremfall auf, in welcher über das reine kommunizieren über die Handlung(ssprache) sich die Mißverständnisse entsprechend potenzieren und wenn auch die mental-telepathische Kommunikation nicht stimmt bzw. nicht stattfindet, ein Miteinander nur zur Diskrepanz führen kann. Alle drei Bestandteile bilden nur jeweils einen Teil des Ganzen ab und somit sind auch die Überschneidungen, wie auch die Bestandteile, die nur in Einem gegeben sind maßgeblich, um das Miteinander verständniserweitend zu gestalten.

Wir alle werden derart erzogen, daß wir das, was uns im Sinn ist, erst einmal in Gedanken umsetzen(!), dann die Aussage an das jeweilige Gegenüber anpassen und erst dann daran angepaßt aussprechen! In einem Miteinander, welches auf dem Vertrauen aufbaut, ist dieses Händling absolut unpassend und zwar nicht nur, weil es das Vertrauensverhältnis stört bzw. zerstört, sondern weil es dem Gegenüber unmöglich macht festzustellen, wie sein Partner "tatsächlich" ist und welche Vorstellungen und Bedürfnisse da gegenüber stehen. Aufgrund dessen, daß das Aussprechen die zusätzliche Aktion des Körpers bedarf, ist ein umtrainieren dessen äußerst langwierig und ich kann hierbei nur die Empfehlung aussprechen, dies zunächst in (leisen) Selbstgesprächen für sich alleine umzusetzen. Es verändert jedoch auch das gesamte Händling, denn 1. wird ein "zusätzliches" denken, was einem in den Sinn kommt überflüssig "und" man kann währenddessen anderweitige Gedanken umsetzen und 2. fordert es bei strikter Anwendung das Vertrauen von der Gegenseite ein oder aber man wendet beide Formen entsprechend der Verältnissituation zum Gegenüber an, indem man dem einen Gegenüber das im Sinn hervortretende und dem anderen Gegenüber die angepaßten Gedanken ausspricht, sodaß einem das Eine dem Gegenüber öffnet und das Andere einen schützt.

Im sinnlichen Miteinander ist jedoch unsere mental-telepathische Fähigkeit als DAS zentrale Kommunikationsmittel grundsätzlich unerläßlich und zwar vor allem, weil das sinnliche Miteinander auf der daraus resultierenden "Resonanz" beruht. Dies wird besonders deutlich an der Erotik, welche vor allem aus der visuellen Erotik, der Erotik der Reibungskräfte und der mental-telepathischen Erotik besteht. Bei allen Dreien ist die Resonanz Voraussetzung für das Stattfinden dessen. Es liegt somit im Ermessen des Einzelnen, welche Inhaltlichkeit stattfindet, insofern diese drei Bestandteile jeweils für sich in Betracht gezogen und in der Umsetzung jeweils für sich herausragend oder im Kombinat koordiniert werden.

Über all die Jahre konnte ich feststellen, daß nur wenige ihre mental-telepathischen Fähigkeiten überhaupt ausgebildet haben und anwenden. Das kommt daher, weil dies über das Unterbewußtsein stattfindet und die wenigsten über einen Zugang zu ihrem Unterbewußtsein verfügen, warum es ja auch allgemein als Unbewußtsein deklariert ist. Für mich persönlich war es besonders der sexuelle Bezug des Miteinander, welcher mich dahin geleitet hatte, mir meine Fähigkeiten darin derart auszubilden und wie ich heute sehen kann, so ist es doch eine natürliche Triebkraft und die besondere Intensität darin, welche dies hervor bringt. Gerade hierüber ist mir die Relevanz von Sexualität in der Gemeinschaft besonders hervorgetreten und wurde mir auch zum zentralen Argument darin.

Bei der Anwendung dieser mental-telepathischen Fähigkeiten wird man beim Gegenüber jedoch gegenwärtig prinzipiell erst einmal einer Zweigestalt gegenüber stehen, denn aufgrund der Situation des unbewußt seins über das Unterbewußtsein fehlt es an Einheit und Harmonie zwischen Über- und Unterbewußtsein. Es gilt dabei, sich darauf zu konzentrieren, daß man es diesbezüglich mit dem persönlichen Ich im Unterbewußtsein und der Einwirkungen der Außenwelt im Überbwußtsein zu tun hat. Gerade hier ist maßgeblich, inwiefern ein Gegenüber über ausreichend Willen und Fähigkeit verfügt, seine eigene Persönlichkeit überhaupt auszuleben. Nicht nur diesbezüglich, aber besonders aus diesem Grund ist das in betracht ziehen der Umwelt des Gegenüber unerläßlich.

Es wird wohl hierüber deutlich, wie komplex die Kommunikation im Miteinander ist. Der erste Schritt ist jedoch das Verständnis über einen selbst, denn erst wenn man sich selbst verstehen kann und ein entsprechend klares Bild über sich selbst hat, kann man andere auch dementsprechend verstehen lernen. Somit ist der erste Dialog, der zu führen ist, der mit sich selbst, um Einsicht zu gelangen in das Sein seiner selbst!

Die Sexualität ist ein Kombinat aus einer ganzen Reihe von Bestandteilen und deren Verhältnisse zueinander ist "der" ausschlaggebende Fakt, über welchen sich Sexualität als Ganzes, wie auch bezüglich seiner inhaltichen Bestandteile "sprachlich" deklariert. Hierin besteht das Merkmal, welches nämlich ein Darüberliegendes spezifiziert, denn Sexualität ist, wie das Sein an sich, was es ist und wie es ist, aber wie sich sein "Abbild" deklariert und spezifiziert, wird darüber bestimmt, wie man mit dieser Sprache "und" dem tatsächlichen Sachstand dessen, was damit abgebildet wird umgeht. Insofern also die Verbal- und Schriftsprache ihren Stellenwert im sexuellen Ablauf einnimmt, was bezüglich unserer Gegenwärtigkeit auf extreme Weise der Fall ist, insofern ist es entscheidend, wie es um das reale Verhältnis von Sein und dessen Beschreibung über die Verbal- und Schriftsprache bestellt ist.

Somit sind aber auch mehrere Bestandteile elementar, wenn dies die Anwendung ist, nämlich welchen realistischen Bezug man zum Sein an sich hat und welchen realistischen Bezug die Kommunikationsmittel, welche man nutzt, zum Sein an sich haben. An die Grenze des Nutzbaren stoßen wir nämlich dann, wenn unser persönlicher individueller Bezug zum Sein nicht in der uns gegebenen Sprache dementsprechend abgebildet ist. Wenn Alle nur und einzig über eine "gegebene" Sprache abbilden, dann entsteht nämlich der Makel, daß das was diese gegebene Sprache nicht abbildet, als nicht existent da steht und somit schränkt darüber diese Sprache das Sein auf die Inhaltlichkeit dementsprechend ein. Es ist mir an sich absolut unverständlich, wie es sein kann, daß ein Miteinander derart auf Basis der Kommunikationskontrolle Sprache stattfinden kann und dies die Handlungssprache derart in den Schatten stellen kann, jedoch ist es wohl der Schein der Vielfalt, welcher dies bewirkt und im Wechselspiel der ständigen Veränderungen bezüglich der Wahrnehmung über das Sein darüber dort hingelangte. Es zeigt sich mir jedoch, daß es auf einer personell bezogenen einschränkenden Bezugname beruht und darüber wiederum der Inhalt der Sprache sich einschränkt. Somit ist auch hierin prinzipiell der Umgang mit oder ohne das Gesamtbild entscheidend darüber, mit welchen Verhältnissen man sich umgibt und daraus sein Sein schöpft.

Ich gebe zu bedenken, daß wir uns hier auf der Ebene von Verbal- und Schriftsprache bewegen und ich rate jedem, der sich spezifisch darauf bezieht und vor allem denen, die sich darauf fixieren, bewußt zu sein, daß diese nur einen spezifischen Bereich unserer Kommunikation abdecken. Sie bilden die darüber hinausgehende Bandbreite der Handlungssprache und hier spezifisch auch des mentalen Dialoges "nur" ab, wobei jedoch dieses Abbilden den Vorteil hat, daß man sich auch über die Handlung hinaus damit auseinandersetzen kann in Gedanken, im verbalen Dialog und der Schrift und das ist auch das, worum es hier geht, denn es gibt Dinge, die lassen sich über die Handlung alleine gar nicht fassen und somit ergeben sich über diesen erweiterten Dialog auch Möglichkeiten, die ansonsten ungenutzt wären.

Wie ich feststellen konnte, so ist nicht die Handlungssprache, sondern nur dessen Teilaspekt, die Körpersprache in Anwendung, wobei sich die Frage stellt, wie eine rein auf den Körper bezogene Aussage sich überhaupt sachlich stellt, denn um einmal ein Beispiel zu nennen, ist es ein gravierender Unterschied, ob eine Katze ihr Fell sträubt, wenn sie sich in ihrem eigenen Revier befindet oder in einem fremden Revier, denn hier wie da handelt es sich um eine Drohgebärde, jedoch hier aus dem Grund der Verteidigung ihrer selbst und des eigenen Reviers und dort zur Verteidigung ihrer selbst im fremden Revier oder aber auch zum Zeichen des Angriffs. Man könnte meinen, daß man Körpersprache anwendet, um bewußt die Synonymität auszulassen, wobei die Relation der Verhältnisse nicht einzubeziehen, absolut in die Irre führt und so kann nur eine Anwendung den Sachverhalt klar darstellen und das bezeichnet sich als Handlungssprache, denn darin wird die Sachlichkeit des Bezuges zur Sache, zur Umgebung und dessen, was man anspricht grundsätzlich mit einbezogen.


objektiv
 

subjektiv
 
Handlungssprache körpereigene Aktivität Bezug
zur
Sache
Bezug
zur
Umgebung
Bezug
zum
Ansprechpartner
Körpersprache körpereigene Aktivität unbeachtet

Besonders aber, wenn es darum geht, Handlungen zu beschreiben, welche sich auf die Sinnlichkeit spezifisch beziehen, reicht das Verständnis für die Handlungssprache nicht aus, denn das Sinnliche von dem Sachlichen zu trennen ist darüber alleine nicht möglich, da nämlich das körperlich-sinnliche nur relativ zum Ausdruck kommt und das mental-sinnliche nur bedingt und wenn überhaupt indirekt. Dafür bedarf des der mental-telepathischen Wahrnehmung und Kommunikation. Erst bei Anwendung dessen kann das Sinnliche und das Sachliche jeweils für sich separiert wahrgenommen und darüber auch klar ermittelt, wie auch vermittelt werden. Diese Fähigkeiten sind jedoch nur wenigen überhaupt geläufig, jedoch besitzen diejenigen, welche über diese Fähigkeiten verfügen und ihre Anwendung verstehen, über ein weitreichendes Kommunikationspotential, worüber sich die Situation bezüglich der Synonymität zumindest im Bereich des miteinander kommunizierens sich weitestgehend einschränkt.

Kommunikationsart Bezeichnung
Handlung Handlungssprache
mental Telepathie
verbal Verbalsprache
Schrift Schriftsprache

Der wesentliche Bestandteil bezüglich der Verfänglichkeit in der Kommunikation, auf den ich hier Bezug nehme, drückt sich sprachlich als Synonymität aus. Wer sich einmal damit beschäftigt hat, der wird festgestellt haben, daß auch in der sprach-sachlichen Anwendung dies zu einer Misere werden kann, wenn man sich nicht gesondert und spezifisch damit befaßt. Das läßt sich auch bildlich darstellen und deklariert sich als "optische Täuschung". Synonymität und optische Täuschung hingegen unterscheiden sich insofern, daß man bei der Synonymität besonderen Wert darauf legt, diese unterscheiden und in der Unterscheidung auch spezifizieren zu können, wohingegen bei der optischen Täuschung die "Täuschung" Ziel ist. Wer sich mit dem Thema der Sexualität beschäftigt, wird nicht nur im Bezug auf die Bisexualität darauf treffen, daß sich hier grundsätzlich beiderlei dazu gesellen, die nur für den Geübten sondierbar sind. Sachstand ist jedoch, daß die Synonymität bewußt wie auch unbewußt zu einem angewandt wird, um andere zu täuschen und um dem entgegenzutreten bedarf es dementsprechender Erfahrung.

Was diesbezüglich eine Sonderstellung einnimmt, ist der Sachstand, daß man in der englisch-/internationalen Sprache zwischen Synonymen nicht "derart" unterscheidet(!?), vor allem nicht in dem Maße, wie man es von der deutschen Sprache gewohnt ist. Wer einmal ein English-Dictionary aufschlägt, wird feststellen, daß darin einem Begriff der einen Sprache eine Vielzahl von Begriffen in der anderen Sprache gegenüber stehen, daß darin nicht nur die eindeutige Übersetzung, sondern auch die Synonyme aufgeführt werden und ein eins-zu-eins-Verhältnis darin relativ selten überhaupt herauszufiltern bzw. vorhanden ist. Ich habe vor Jahren bereits die Veröffentlichung meinerseits in englischer Sprache auszuführen eingestellt, weil es mir unmöglich war, die Art und Weise meiner Spezifikationen in die englische Sprache zu transportieren, denn es fehlt mir darin die notwendige Substanz und zwar begrifflich sowie inhaltsmäßig.

So gibt es in der englischen Sprache überhaupt keinen separierenden Begriff für den Zwitter, wie im Deutschen, sodaß dort immer noch für die Bisexualität und den Zwitter der gleiche Begriff, nämlich 'Bisexual' angewandt wird. Überhaupt läßt sich feststellen, daß bezüglich der Thematik der Sexualität die amerikanischen Entwicklungen wohl als Maßgabe im Raum stehen, was besonders verwunderlich ist, denn in der englischen Sprache ist man bezüglich der Sexualität außerordentlich rückständig, denn darin haben Sexualitätsbegriffe zentral den Bezug zum körperlichen Geschlecht (Sexuality = Geschlechtlichkeit), wohingegen im Deutschen der Bezug das Geschlechtsleben beschreibt (Sexualität = Geschlechtsleben). Englischsprachige Entwicklungen und Texte ins Deutsche zu übernehmen sind, wie sich über diese Verhältnismäßigkeiten herausstellt, ein weiterer Grund, warum sich das Ganze derart widerwärtig verschoben hat in eine rein materialistische Betrachtungsweise.

Überhaupt ist die deutsche Sprache, wenn es um synonyme Verhältnisse geht, die einzige Sprache, welche derart spezifisch auf diesem Gebiet entwickelt ist. Das ist darauf zurückzuführen, daß man einst, bei der Entwicklung dieser deutschen Schriftsprache diese Besonderheit bewußt eingesetzt hat, um nicht nur bezüglich Übernahmen aus anderen hochentwickelten Sprachen zuvor entsprechend den Gegebenheiten aufzubereiten, sondern dieser Sprache auch diesen ganz spezifischen Gehalt zu verschaffen. Vor allem aber, weil man sie als Werkzeug für die Erkenntnisermittlung und für den weiteren Ausbau über das Sein einzusetzen pflegte. Ein besonderer Wert wurde darauf gelegt und sich darüber bewußt auseinander gesetzt, wie es um die Verhältnisse der Dinge untereinander bestellt ist, denn es wurde von Grund auf das Bewußtsein über das Verständnis der Funktionalität über die Natur eingebracht, allem voran die Systematik der Kausalzusammenhänge des Seins und daß man die Dinge nicht einzig aus sich selbst heraus wahrnehmen und auch nicht darstellen kann und all dies spiegelt sich über die Sprachsubstanz wieder. Eine weitere Besonderheit in unserer Sprachkultur ist, daß man grundsätzlich einen weit höheren Wert auf die Auseinandersetzung und Beschäftigung mit nichtmateriellen Dingen gelegt hat, als es irgendwo anders derart weitreichend anzutreffen ist. Auch wenn es heute recht absolut-materialistisch zugeht, so verfügen wir doch immer noch diesen Sprachschatz, der nur der sinnlichen Ausfüllung bedarf, um seine Lebendigkeit wieder zu beleben.

Jörg Lenau
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