Der Analytiker und seine Projekte
Es ist eine Sache, etwas zu WISSEN,
jedoch eine ganz andere, es zu VERSTEHEN.

erforschen  •  analysieren  •  aufklären  •  beurteilen  •  beraten

 Bewußtsein versus Geist/Physik 

—» Die sexuelle Konstitution «—
Sprachverwirrungen

Synonyme sind "prinzipiell" nicht identisch!

Nach dem, was mir da im Laufe meiner Recherchen alles so entgegen getreten ist, werde ich hier erst einmal eine Übersicht schaffen bezüglich der Verfänglichkeiten, die so allgemein im Raum stehen. Die synonymen und metonymen Verhältnisse bereiten ein weitaus mehr an Durcheinander, als die Sache selbst (!) und das sowohl in der Laien- wie auch der Fachwelt. Und das kommt nicht alleine daher, daß die meisten nur von anderen abschreiben. Es ist mir kein einziger Begriff bekannt, welcher "absolut" identisch ist mit einem anderen Begriff. Der Anschein dessen entsteht einzig, wenn man den definitionsmäßigen Inhalt nicht ausreichend in Erwägung zieht. Beispiele dazu gibt es hier reichlich und ich werde aus diesem Grund auch spezifisch darauf eingehen und dementsprechend ausführlich darstellen. Maßgeblich diesbezüglich ist jedoch, daß die Funktionalität unserer Sprache auf dieser prinzipiellen Differenzierung basiert und nur die Einhaltung dessen die Funktionalität gewährleistet.

Zunächst einmal das Synonymverhältnis von sexueller Ausrichtung und sexueller Orientierung, denn diese Unterscheidung ist maßgeblich für das Verständnis der Sachlichkeit. Wie in der Einleitung dargestellt, ist im allgemeinen öffentlichen Händling zumeist die 'rein geistige' sexuelle Orientierung in Anwendung und wie in vielen anderen Fällen gehen darüber die einst noch angewandten Inhalte im Bezug auf die mentale Veranlagung aufgrund dieser Art der Komprimierung mehr und mehr verloren und zwar nicht nur in den Darstellungen, sondern aufgrund dessen auch in den Anwendungen. Die Unterscheidung ergibt sich, indem man beide Inhaltlichkeiten in Betracht zieht und über das Gesamtbild die Unterscheidungen sich hervorhebt. Hier zeige ich nur einmal die zentrale Unterscheidung auf, um das diesbezügliche Mißverständnis darzulegen. Die ausführliche Erläuterung ist Teil meiner Ausführung.

sexuelle Ausrichtung sexuelle Orientierung
Unterbewußtsein und somit Veranlagung bewußt Unterbewußtsein und somit Veranlagung unbewußt
veranlagungsorientiertes instinktives Händling geistig orientiertes Händling
Ausgeprägtheit

Als nächstes ist aufzuführen, daß die heutige Anwendung des Begriffs Sexualität einem leicht in die Irre führen kann, denn dessen zu separierende jeweilige Inhaltlichkeit verschwimmt aufgrund der Art und Weise der Anwendung teils völlig, allem voran, weil generell der Sprachgebrauch der jeweiligen Anwendungszuordnung nicht beachtet wird. Da es im Gesamtverhältnis um Sexualität geht, so kommt es vor allem über zuordnungsübergreifende Anwendungen der Sexualitätsbegriffe durchweg zu völligen Mißverständnissen. Gerade hierin trifft man auf zweistufige Synonymverhältnisse, die sich noch mit den Metonymverhältnissen vermischen. Es ist also bei einer Darstellung mit sexuellem Inhalt darauf zu achten, den jeweiligen speziellen Bezug spezifisch zu beachten und in Ausführungen, falls nicht über die sachliche Inhaltlichkeit gegeben, speziell den Bezug mit aufzuführen.

Begriff/Wort Sprache Anwendungsbereich Bedeutung
sexual (sexuell) lateinisch Dualismus zum Geschlechtsleben zugehörig
Sexus biologisches Geschlecht
sexual (sexuell),
Sexus
Monismus zum Geschlechtsleben zugehörig,
biologisches Geschlecht
Genus Sprache grammatikalisches Geschlecht
Genos griechisch
 
Sexualität deutsch Biologie Geschlechtlichkeit
(Erscheinungen und Äußerungen des Geschlechtstriebes)
deutsch Umgangssprache Geschlechtsverkehr
Sex englisch
deutsch
englisch Biologie biologische Geschlechtsmerkmale
(männlich/weiblich/...)
Geschlecht deutsch
deutsch Umgangssprache Geschlechtsorgane,
Sexualorgane
Geschlechtsorgane,
Sexualorgane
deutsch Biologie
deutsch Umgangssprache
Gender englisch soziale Geschlechtsmerkmale
(männlich/weiblich/...)

Geschlechterrolle (Gender Role)
geschlechtliche Selbstidentifizierung als männlich/weiblich (Gender Identity).
englisch Sozial- und
Geisteswissenschaften
deutsch

Es war nicht ganz einfach, aber ich habe mir auch einmal eine Übersicht verschafft über die öffentlichen Unterscheidungen der zweiteiligen Geschlechtlichkeit, welche im Bezug auf den Menschen Anwendung finden. Diesbezüglich geht es mir vor allem um die ideologisch-sachlichen Unterscheidungen, denn an sich geht es ja doch um ein und dieselbe Sache mit unterschiedlichen inhaltlichen relativen Verhältnissen, was der Wissenschaft nicht Sachstand ist. Hierüber wird ersichtlich, in welchem Bezug welche Bestandteile darin penibel voneinander getrennt werden. Vor allem wird darüber auch deutlich, daß die sachlichen Vorgaben und allgemeine Anwendung nicht sonderlich konform sind. Somit trifft man im jeweiligen Einzelbezug unterschiedliche Verhältnisse und Inhaltlichkeiten an, jedoch denke ich, daß sich über diese Ordnung die Art und Weise der Verhältnisse auseinander halten lassen.

Die synonymen Verhältnisse
bezüglich der zweiteiligen Geschlechtlichkeit

Abstammung Prägung Begriff Herleitung Bedeutung Synonymverhältnis
althochdeutsch Zwitarn zwi = zwei Abkömmling von zwei
Wesen verschiedener Art
von zwei Wesen
abstammend
  (Zwitarn separiert sich inhaltlich)
Zwitter männliche und weibliche
körperliche
Geschlechtsmerkmale
altdeutsche Herkunft
griechisch Hermaphroditismus Hermes & Aphrodite Präsenz
lateinisch Bisexualität zwei
Ambisexualität zu beiden Seiten Geschlecht wechselnd
englisch
-
ursprünglich
lateinisch
1916
Richard Goldschmidt
Intersexualität zwischen chromosomenorientiert
Einbringung der Physis
1910
Magnus Hirschfeld
Transsexualität jenseitig,
darüber hinaus
körperliches Geschlecht
und geistige
Geschlechtsidentität
differenziert
Bestreben des
körperlichen Angleichs
1950er
John Money
Transgender Gegensätzlichkeit
bewahrend
separierend: Metaphysis
griechisch Mythologie Androgynie andros = Mann
gynä = Frau
männliche und weibliche
Merkmale vereinigend
metaphysisch

Der Begriff Zwitter wurde von dem althochdeutschen Wort Zwitarn abgeleitet, dessen inhaltliche Bedeutung die eines Abkömmlings von zwei Wesen verschiedener Art bzw. zweifacher Rasse oder Abstammung hatte. Was in den Abstammungsbeschreibungen, wie z.B. dem Wörterbuch der Gebrüder Grimm nur als Inhalt, jedoch nicht als maßgeblich erscheint, ist der Umstand, daß der Begriff Zwitter zusätzlich zu dem Wort Zwitarn entstand und somit den Sinn der Schaffung einer weiteren Begrifflichkeit und Inhaltlichkeit zum Zweck hatte, jedoch wird die Begrifflichkeit des Zwitters nirgends derart separiert aufgeführt, sondern nur auf dessen "angeblichen" Übergang eingegangen. Ähnlich verhält es sich mit der Begrifflichkeit der Ambisexualität, welche zusätzlich zur Begrifflichkeit von Bisexualität geschaffen wurde, jedoch das Verständnis darüber sich nicht entsprechend verbreitet hat und aufgrund dessen dieser zumeist der Bisexualität gleich gestellt wird.

Als nächstes einmal zur "angeblichen" Äquivalenz/Austauschbarkeit der Begrifflichkeit von Bisexualität und Ambisexualität. Bei genauerer Prüfung fällt auf, daß es sich so verhält, daß man bei der allgemeinen Begriffsschaffung mit Nutzung der Vorsilben bi und ambi im allgemeinen Sprachgebrauch wohl mehr Wert auf den Klang des Wortes und/oder auf die Art und Weise, wie andere dies anwenden gelegt hat, als auf die Sachlichkeit der Abstammung aus dem lateinisch/griechischen, was nämlich unumgänglich ist, um der Sprache ihre Funktionalität zu bewahren. Erst über eine Gegenüberstellung des Ursprungs wird über das Verhältnis zueinander deutlich, worin der eigentliche Unterschied besteht.

Abstammung Vorsilbe Bedeutung Synonymverhältnis
lateinisch bi zwei zwei Einheiten
griechisch
 
lateinisch ambi von zwei Seiten, herum eine Einheit mit zwei Bezügen
griechisch amphi ringsherum, zu beiden Seiten
althochdeutsch umbi um – herum, zu beiden Seiten

Hierüber wird dann wohl auch deutlich, daß der Begriff der Bisexualität mit der Inhaltlichkeit von zwei Geschlechtern keineswegs äquivalent ist zu der begrifflichen Inhaltlichkeit der Ambisexualität, in welcher es um die Relationsverhältnisse der Inhaltlichkeit zweier Geschlechter geht. Egal welches lexikalische Werk ich abfrage, wenn überhaupt, dann erhalte ich die Auskunft, daß die Bisexualität "eigentlich" als Ambisexualität zu bezeichnen sei. Nur fand der Begriff Ambisexualität im menschlichen Bezug überhaupt keine Anwendung. Sachstand ist doch, daß es in den Beschreibungen über die Bisexualität "inhaltlich" fast ausschließlich um Ambisexualität geht, wenn es denn überhaupt einen derartigen Sachbezug hat, nur wurde bisher nicht zwischen Bisexualität und Ambisexualität im Bezug auf den Menschen unterschieden und auch niemals diese Unterscheidung beschrieben, denn das wissenschaftlich-psychologische Händling bezog sich 'ursprünglich' einzig auf den (angeblich) die zwei Geschlechter beinhaltenden Bisexuellen. Der sachliche Inhalt sogenannter Bisexueller stellt die Situation zwar dar, aber es fehlt halt grundsätzlich am inhaltlichen Konsenz und der damit verbundenen klaren Spezifizierung und nur von anderen abzuschreiben, hilft da auch nicht weiter. Alle haben nur den Begriff Bisexualität angewandt und die zweiteilige Inhaltlichkeit und das damit verbundene Synonymverhältnis übergangen. Ich hoffe, daß ich hier Abhilfe leisten kann, denn auch hierin bin ich ein persönlich Betroffener. (konkreter im Abschnitt Ambisexualität)

Verhältnissituation
von Bisexualität und Ambisexualität
in der Biologie/Botanik

Begriff Präsenz Geschlecht Synonymverhältnis
I
n
t
e
r
s
e
x
u
a
l
i
t
ä
t
Hermaphroditismus verus   Bisexualität konstant beide präsent Geschlecht nicht wechselnd
simultaner Hermaphroditismus Ambisexualität simultan Geschlechtsfähigkeit wechselnd
sequentieller Hermaphroditismus sequentiell eines präsent Geschlecht wechselnd
psychischer Hermaphroditismus - konstant beide präsent

variierende
Ausbildung
chromosomales und gonadales
Geschlecht stimmen überein
Pseudohermaphroditismus maskulinus männlicher Karyotyp
femininus weiblicher Karyotyp

Auszüge aus Schriftwerken

Die Ordnung der Hermaphroditen-Geschlechter
eine Genealogie des Geschlechtsbegriffs
Maximilian Schochow, Akad.-Verlag, 2009 - 296 Seiten

Anhand historischer Quellen, die sich dem hermaphroditischen Korper zuwandten, darunter zahlreichen Abbildungen, diskutiert diese Studie die Entstehung von Geschlechtlichkeit, die Praktiken der Geschlechtseinschreibung in die Korper und die hiermit korrespondierenden Effekte. Dabei werden naturgeschichtliche, medizinische und juridische Diskurse des 15. bis 19. Jh.s analysiert. Die Hermaphroditen-Beschreibungen des 15. Jh.s, beispielsweise von Paracelsus, erschuttern durch das Fehlen der Definition von Intersexualitat uber die doppelte Anzahl der Geschlechtsteile, das Fehlen der modernen, wohlbekannten Verbindung von Hermaphrodit und Geschlecht die Vertrautheit unseres Wissens uber Hermaphroditen. Solch eine Verbindung taucht erstmals in den Hermaphroditen-Diskursen des beginnenden 17. Jh.s auf. Sie wird in jenen medizinischen Traktaten produziert, die nach der "Wahrheit des Geschlechts" hermaphroditischer Korper fragen. Und genau diese Frage ist es, die den Moment markiert, da im abendländischen Denken das Geschlecht erfunden wurde."

Die Pubertätsdrüse und ihre Wirkungen
für Biologen und Ärzte
Dr. med. Alexander Schotz, Ernst Bircher Verlag in Bern, 1919

"Die Entdeckung von Steinach, dass man einen kastrierten männlichen Säugelierorganismus durch Implantation von Ovarien in körperlicher und psycho-sexueller Beziehung feminieren, einen weiblichen Organismus durch Implantation von Testikeln maskulieren kann, dass somit die Geschlechtsdrüsen den Organismus durch fördernde und hemmende Wirkungen in der für jedes Geschlecht spezifischen Weise gestalten, dass sie .geschlechtsspezifisch wirken, wie ich mich ausgedrückt habe, diese Entdeckung ist von grundlegender Bedeutung für die Lehre von der ontogenetischen und phylogenetischen Entwicklung der Geschlechtsmerkmale."

Sachstandserläuterung

Das eigentliche Problem bezüglich der Begrifflichkeit ist, daß mittlerweile vier Begriffe, nämlich Bisexualität, Zwittertum, Hermaphroditismus und Intersexualität im Bezug auf die Zweigeschlechtlichkeit parallel nebeneinander in Anwendung sind, dies jedoch mittlerweile wieder eine Trennung erfährt, da vor allem die Anwendung der Begrifflichkeit von Ambisexualität durch das Aufkommen der chromosomalen Bestimmung und der damit verbundenen Deklaration von Intersexualität und zusätzlich damit verbundenen Ausbau im Hermaphroditismus-Begriff vollständig und die Begrifflichkeit von Bisexualität fast vollständig verdrängt wurde. Vor allem aber auch, weil der Bisexualitätsbegriff die widerstrebende Ideologie der konstruktiven Bisexualität heute mit sich trägt und sich dieser Begriff für das Sexualverhalten durchgesetzt hat. Somit steht aber auch der Zwitter als rein deutscher Begriff neben dem alles überragenden international angewandten Begriff des Hermaphroditismus, worüber sich das Verhältnis dieser beiden seit dem Mittelalter über die Ausbreitungsverhältnisse wesentlich verändert hat.

Der eigentliche "Zustand" des Bezuges zur Bisexualität und die damit verbundene generelle ablehnende Haltung demgegenüber "entstand" durch die Entwicklungsbiologie, welche im 19. Jahrhundert die Theorie der konstitutionellen Bisexualität entwickelte, daß in den frühen Stadien der Embryonalentwicklung "generell" das Potential vorhanden sei, daß sich aus den Gonaden männliche wie weibliche Genitalien ausbilden könnten, welche sich aus den gleichen embryonalen Strukturen entwickeln. Hierüber hat sich über die Begrifflichkeit der Bisexualität die Ideologie mit ausgebreitet, daß der Mensch von Grund auf Mann und Frau beinhalte. Diese Einstellung ist grundsätzlich gegensätzlich zur allgemeinen gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Einstellung, welche den Grundsatz vertritt, daß der Mensch "grundsätzlich" Mann sei oder Frau und sorgt darüber zu dieser besonderen Verhältnissituation bezüglich des Bisexuellensituation, denn derart ist dies nicht gesellschaftsfähig.

Dementsprechend stellt sich es aber auch so, daß die Intersexualität über die chromosomale Beurteilung zum Verfechter dieser Ordnung geworden ist, indem darüber die Aussage des "primär zwischen zwei Geschlechtern stehend" sich in den Vordergrund drängt, sodaß darüber die ideologischen Verfechter der Intersexualität sich als Oberbegriff zu positionieren versuchen. Das hingegen widerspricht dem biologischen System des Hermaphroditismus, der Bisexualität und des Zwitters, in welchen das Prinzip des "beide Geschlechter beinhalten" gilt und so sind die Widersprüche und deren Verhältnissituationen dementsprechend. Somit ist im dem Bezug vor allem aber auch darauf zu achten, daß Bisexualität und Intersexualität zweifach vertreten sind. Hier einmal die Darstellung der beiden Bezüge:

1. Bezug
ist ... Hermaphroditismus wenn ... beide Geschlechter beinhaltend
Zwitter
Bisexualität
Intersexualität zwischen zwei Geschlechtern stehend
2. Bezug
der Mensch
ist grundsätzlich ...
bisexuell beinhaltet beide Geschlechter = Bisexualität
intersexuell steht zwischen zwei Geschlechtern
(Geschlechtszuordnend)
Intersexualität

Mein persönliches intellektuelles Problem
mit dem Zwei-Geschlechter-Begriff

Was den "biologischen" Begriff der Bisexualität betrifft, so wende ich diesen nur zur Darstellung der begrifflichen Sachlage in dem Bezug an, ansonsten gilt hier eindeutig der Bezug zur menschlichen Situation und vor allem meiner Klärung der Bisexualität als sexuelle Ausrichtung und sexuelle Orientierung und somit auch Konstitution, Identität und Konstellation diesbezüglich. Beim Zwittertum, Hermaphroditismus und der Intersexualität füge ich entsprechendes hinzu, sodaß es sich davon abhebt.

Die Internationalisierung

Ein ganz wesentliches Problem ist auch der Umgang mit der Internationalisierung, in welcher die englische Sprache die Maßgabe ist. Im englischen gibt es nämlich kein der, die, das, was nicht derart tragend wäre, hätte man bei der internationsalisierten Begriffsbildung darauf Rücksicht genommen. Das tat man aber nicht und so trägt dies zu einer weiteren Misere bei, in welcher Unterscheidungen dann leicht abhanden kommen und auch unmöglich werden. Wesentlich ist in dem Bezug, daß sich die Begrifflichkeit der sexuellen Ausrichtung/Orientierung aus den Adjektiven gebildet ist (heterosexuell ist gegengeschlechtlich und homosexuell ist gleichgeschlechtlich), sodaß aus dem Heterosexuellen im Deutschen ein heterosexueller Mann im Englischen und aus dem Homosexuellen im Deutschen ein homosexueller Mann im Englischen wird. Somit trägt dies im wesentlichen auch dazu bei, daß es in dieser Art der Internationalisierung einzig bei der Unterscheidung von Mann und Frau bleibt.

Die ontologische Mensch-Ordnung

Hierüber definiert sich die Zentralordnung jeglichen Händlings bezüglich der menschlichen Inhaltlichkeit als Seins-Ordnung. Der gegebenen Ordnungen der allgemeinen Anwendung sind derer nur zwei, welcher ich mir hier annehme, wozu ich die Meinige hinzufüge, um die Verhältnissituation aufzuzeigen. Meine Gegenüberstellungen hier beziehen sich der wissenschaftlichen Ordnung, weil diese die Deklarationen und Inhaltlichkeiten festlegt, diese von der Allgemeinheit übernommen werden. Ich möchte hervorheben, daß ich diese Vorgehensweise nicht grundsätzlich als falsch erachte. Das eigentliche Problem, welches sich hierüber darlegt ist jedoch, daß die Wissenschaft der staatsgesellschaftlichen Seinsordnung entsprechen "muß" und weder meine auf das Unterbewußtsein bezogene, noch die dualistische Inhaltlichkeit ausführen "kann". Es wird wohl darüber klar werden, daß mich dies dementsprechend automatisch abseits dessen stellt. Vor allem sind aber auch die Verhältnismäßigkeiten von Bewußtsein, Geist und Seele in der Sachlichkeit der Betrachtung, wie auch Darstellung derart differenziert, daß darüber nur ein sich voneinander differenzierend sein kann.

Die differenzierenden Darstellungs- und
Wahrnehmungselemente menschlicher Inhaltlichkeit

  meine Wenigkeit Bewußtsein und Körper
  Geist
  Wissenschaft
 
Allgemeinheit

  Seele
  Religion
Jörg Lenau
Galmerstr. 36
65549 Limburg/Lahn
Tel/SMS: 0171-3309037
www.sya.de
Email
» Die sexuelle Konstitution «
Sprachverwirrungen